Illegale Einreise früh gestoppt

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Piding - Bei der Kontrolle eines kroatischen Reisebusses wurde ein 29-Jähriger inhaftiert. Er beging eine schwere Straftat und wurde per Haftbefehl gesucht.

Die Bundespolizei hat am Samstag, den 13. Juli, auf der A8 einen Kroaten verhaftet. Gegen den 29-Jährigen lag ein Haftbefehl wegen einer gravierenden Straftat vor. Anstatt mit dem Reisebus weiter in Richtung München zu fahren, bleibt er die nächsten Jahre erst einmal im Gefängnis.

Nahe der Anschlussstelle Piding stoppten die Fahnder einen Reisebus aus Kroatien. Die Überprüfung der Personalien der Reisenden lenkte das Interesse der Bundespolizisten auf einen kroatischen Staatsangehörigen. Laut Fahndungscomputer lag gegen den Mann ein Haftbefehl vor. Der Grund: Versuchter Totschlag.

Wie sich herausstellte, wurde der Kroate bereits 2003 vom Ulmer Landgericht zu einer fünfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Nachdem er einen Teil seiner Jugendstrafe verbüßt hatte, wurde er im Herbst 2005 aus Deutschland abgeschoben. Das Amtsgericht in Pforzheim ordnete an, dass er im Fall der Rückkehr in die Bundesrepublik sogleich wieder zu inhaftieren sei. Obwohl dem Abgeschobenen dieser richterliche Beschluss bekannt war, versuchte er dennoch, nach Deutschland zurückzukehren. Offenbar ist ihm seine Rückkehr geglückt, allerdings anders als geplant. Er wurde festgenommen und noch am selben Tag in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Dort wird er seine 909-tägige Restfreiheitsstrafe verbüßen müssen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © BPI Rosenheim

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