Bundespolizei geht dicker Fisch ins Netz

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Teisendorf - Die Polizei schnappte einen 29-jährigen Iraker der wegen sexueller Nötigung, schwerer Brandstiftung und Körperverletzung gesucht wurde.

Die Freilassinger Bundespolizei hat Montagnacht (7. November) im Zug von Salzburg nach München einen irakischen Staatsangehörigen verhaftet. Er wurde wegen sexueller Nötigung, schwerer Brandstiftung und Körperverletzung gesucht.

Der 29-Jährige führte einen irakischen Reisepass und eine deutsche Aufenthaltserlaubnis mit. Mit geschultem Blick erkannten die Fahnder, dass es sich bei beiden Dokumenten um Fälschungen handelte. Schnell war klar, weshalb er diese gefälschten Urkunden dabei hatte: mithilfe der Fingerabdrücke des Festgenommenen brachte der Polizeicomputer ans Licht, dass gleich drei Haftbefehle vorlagen.

Schon seit mehreren Jahren suchten die Staatsanwaltschaften in Augsburg und Straubing den Mann wegen sexueller Nötigung, schwerer Brandstiftung und Körperverletzung. Der ursprünglich abgeschobene Iraker hat wegen dieser Taten noch eine Restfreiheitsstrafe von insgesamt zwei Jahren und zehn Monaten zu verbüßen.

Die Beamten lieferten den gesuchten Straftäter in die Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall ein. Dort trat er die 1040-tägige Haftstrafe an. Zu seinem Vorstrafenregister kommen nun allerdings noch zwei weitere Einträge hinzu: Die Bundespolizei zeigte ihn wegen der falschen Papiere und seiner unerlaubten Einreise an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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