Bundespolizei findet gesuchten Schwarzfahrer

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Teisendorf – Der Bundespolizei ist nun ein von der Staatsanwaltschaft Koblenz gesuchter Schwarzfahrer ins Netz gegangen. Dem Ungarn droht jetzt der Knast.

Am Donnerstag, den 19. Mai hat die Freilassinger Bundespolizei im Zug von Salzburg nach München einen Ungarn festgenommen. Der Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Konstanz gesucht.

Bei der Überprüfung auf Höhe Teisendorf konnte sich der 31-Jährige zwar ausweisen, einen gültigen Fahrschein hatte er allerdings nicht dabei. Beim Abgleich seiner Personalien im Polizeicomputer stellte sich zudem heraus, dass er eine Geldstrafe in Höhe von 160,- Euro wegen „Schwarzfahrens“ noch nicht gezahlt hatte. Da er den geforderten Betrag nicht aufbringen konnte, lieferten ihn die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall ein. Dort musste der Mann eine 10-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

Wegen der erneuten Schwarzfahrt beantragte die Staatsanwaltschaft Traunstein die Durchführung eines sogenannten „beschleunigten Verfahrens“. Ob der ungarische Staatsangehörige daher das Gefängnis nach Verbüßung der ursprünglichen Haftstrafe wieder verlassen darf, wird der Richter am Amtsgericht Laufen entscheiden.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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