Riesenglück bei Bischofswiesen

Unbeschränkter Bahnübergang: Auto von Zug erfasst

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Bischofswiesen - Glück im Unglück hatten alle Beteiligten: Ein Auto wurde an einem unbeschrankten Bahnübergang vom Zug erfasst. Alle kamen mit dem Schrecken davon.

Am Mittwoch gegen 19.25 Uhr wollte ein 49-jähriger Mann aus Sankt Martin mit seinem Pkw Nissan den unbeschrankten Bahnübergang gegenüber des Riedherrn-Stadions in Bischofswiesen queren, um zu einem dortigen Lagerplatz zu gelangen.

Seinen Angaben zufolge vergewisserte er sich, ob ein Queren der Gleise möglich ist. Als er nach rechts blickte, wurde er von einem Pkw mit Fernlicht geblendet, der vom Stadion kommend in die B20 in Richtung Berchtesgaden einbog. Zudem wurde er von einem weiteren Pkw mit Fernlicht geblendet, der sich auf der B20 ebenfalls in Fahrtrichtung Berchtesgaden näherte.

Da die Gleise in diesem Bereich fast parallel und relativ nahe an der B20 verlaufen, bemerkte der Nissan-Lenker den in Richtung Berchtesgaden fahrenden Zug der BLB (Berchtesgadener- Land-Bahn) zu spät, so dass er seinen Pkw nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte. Die Fahrzeugfront befand sich bereits zu weit im Bereich der Gleise, so dass sein Pkw vom Zug an der Front erfasst und stark beschädigt wurde.

Am Zug selbst entstand nur geringer Sachschaden. Weder Pkw-Lenker, noch Zugführer, Schaffnerin oder einer der zehn Fahrgäste wurden bei dem Unfall verletzt. Beamte der Polizei Berchtesgaden nahmen den Verkehrsunfall auf. Gegen den Pkw-Lenker wird wegen eines Vergehens der Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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