Die Kelle des Schreckens für Straßenraudis

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Berchtesgaden - Eine dreistündige Verkehrskontrolle hat wieder einmal einige Verkehrssünden aufgedeckt. Doch nicht nur Geschwindigkeitsvergehen wurden geahndet.

Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden führten am Montagabend, des 01. Juli, zwischen 19.45 Uhr und 22.45 Uhr in Bischofswiesen, Hauptstraße, eine Krad- und Verkehrskontrolle durch. Gleichzeitig wurde auch mittels eines Laser-Handmessgerätes die Geschwindigkeit der Fahrer überprüft.

Während der dreistündigen Überwachung mußten bei schwachem Verkehr zehn Fahrzeugführer gebührenpflichtig verwarnt werden, weil sie innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 14 km/h bis 20 km/h zu schnell unterwegs waren. Ein Lenker fuhr mit 82 km/h durch die Ortschaft, was eine Anzeige zur Folge hatte. Erlaubt sind ja bekanntlich 50 km/h.

Bei der Kontrolle wurden zwanzig Mopeds und Motorräder angehalten und überprüft. Ein österreichischer Motorradfahrer aus dem Salzburger Land hatte an seiner Honda eine für den Straßenverkehr nicht zugelassene Sportauspuffanlage montiert. Bei der durchgeführten Geräuschmessung  war das Krad deutlich zu laut. Die Weiterfahrt konnte so nicht geduldet werden. Erst nach Beschaffung des original Endschalldämpfers und einer Ummontage vor Ort konnte der Lenker seine Heimreise antreten.

Bei einem Jugendlichen aus dem inneren Landkreis war der Endschalldämpfer beschädigt und  dies führte zu einem deutlich höheren Stand- und Fahrgeräusch. Nur durch einen Wechsel der Abgasanlagenteile kann dies behoben werden. Mit dieser Auflage konnte der junge Mann seine Fahrt fortsetzen.

Einen vermutlich mangelhaft verarbeiteten Endschalldämpfer führte bei einem weiteren Moped zur Überschreitung der gesetzlichen Geräuschwerte. Hier wurde der Wechsel auf den original Auspuff veranlaßt.

Zwei Autofahrer erhielten noch je eine Kontrollaufforderung. Der eine hatte seinen Führerschein nicht zur Hand und wurde deshalb aufgefordert, innerhalb einer Woche diesen bei einer Polizeidienststelle vorzulegen. Bei dem anderen war der Führerschein so stark beschädigt, dass ein neuer beantragt werden muss. Ihm wurde eine Frist von vier Wochen gegeben.

Pressemeldung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Rubriklistenbild: © dpa

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