Albaner bei Piding geschnappt

Ehepaar zum dritten Mal unerlaubt eingereist

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Bad Reichenhall - Am Sonntag wurde bei einem Fernreisebus eine ausländerrechtlich Insassenüberprüfung durchgeführt. Dabei wurden bei dem albanischen Ehepaar Abschiebungsstempel in den Reisedokumenten festgestellt.

Als offensichtlich unbelehrbar zeigte sich ein albanisches Ehepaar, das trotz zweimaliger Abschiebung im Jahr 2016, erneut ins Bundesgebiet einreiste. Am Sonntagmittag kontrollierten Fahnder einen albanischen Fernreisebus - kurz nach der Einreise über den Grenzübergang Bad Reichenhall-Autobahn  - an der Ausfahrt Piding-Nord. Bei der ausländerrechtlichen Insassenüberprüfung bzw. Durchsicht der vorlegten Reisedokumente stachen den erfahrenen Beamten sowohl bei einem 61‑jährigen Albaner, als auch bei seiner mitreisenden Frau im Alter von 55 Jahren, sogenannte Abschiebungsstempel der Bundespolizei ins Auge.

Bereits zweimal abgeschoben worden

Erstmalige war das Pärchen im Mai 2016 per Flugzeug in ihre Heimat abgeschoben worden. Quasi als Stammgäste durften beide zuletzt Anfang November in der Chartermaschine Richtung Balkan Platz nehmen. Das Pärchen wurde am nächsten Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dort wurden sie im beschleunigten Verfahren wegen der wiederholten unerlaubten Einreise trotz Abschiebung verurteilt.

Im Anschluss wurden sie in die jeweilige Justizvollzugsanstalt überstellt. Nach Verbüßung der Strafen werden sie erneut in ihr Heimatland zurückgeschoben.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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