Und alles begann mit dem Überholverbot

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Anger - Hätte sich ein Autofahrer an das Überholverbot gehalten, wäre er der Strafe für eine ganze Reihe von teuren Verstößen entgangen:

Am Donnerstag, 10. Januar, fiel gegen 16.45 Uhr einer Streife der Autobahnpolizei Siegsdorf am Angerer Berg auf der A8 Salzburg - München, ein slowenischer Kleintransporter mit Anhänger auf, da der Fahrer mehrere Sattelzüge im Überholverbot überholte. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass dies das kleinste Übel war, das der Fahrer, ein 45-jähriger in Italien lebender Belgier, auf dem Kerpholz hatte.

Bei der Überprüfung wurde nämlich festgestellt, dass der Fahrer seit letzten Jahres von der Staatsanwaltschaft München wegen Bedrohung noch eine Geldstrafe von 1800 Euro zu bezahlen hatte. Doch damit nicht genug. Da der Mann auch in der Vergangenheit die geltenden Verkehrsregeln missachtet hatte wurde gegen ihn ein Fahrverbot für Deutschland verhängt. Auch dieses hat er bislang nicht angetreten.

Nach Zahlung der Restgeldstrafe zur Abwendung des Haftbefehles sowie Hinterlegung einer Sicherheitsleistung für das Fahren trotz Fahrverbot musste der Fahrer nochmals mehrere hundert Euro hinterlegen. Außerdem konnte er dann gleich an Ort und Stelle sein einmonatiges Fahrverbot für Deutschland antreten.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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