A8: Langer Stau und über 20.000 Euro Schaden

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Anger - Erstmeldung lautete, dass ein Auto unter einem Lkw steckt. Die Realität war Gottseidank nicht ganz so schrecklich:

Ein 45-jähriger Lkw-Fahrer befuhr gegen 11.15 Uhr mit seinem Lkw die A8 in Richtung München. Am Angerer Berg blieb er auf Grund eines technischen Gebrechens auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Ein nachfolgender, in Baden-Württemberg wohnhafter, 60-jähriger Kroate erfasste die Situation nicht rechtzeitig und konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten. Er wich daher auf die linke Fahrspur aus, übersah jedoch, dass von hinten ein 51-jähriger Österreicher herankam und stieß mit diesem zusammen.

Da die Erstmeldung lautete, dass ein Pkw unter den Lkw geraten und Personen eingeklemmt wären, wurde durch die Leitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Eine kurz nach der Mitteilung an der Unfallstelle eintreffende Streife des Zolls konnte jedoch schnell Entwarnung geben. Da der Rettungshubschrauber mit Notarzt bereits unweit des Unfallortes war, ging dieser nieder, konnte jedoch keine Verletzungen bei den Unfallbeteiligten feststellen. Die Feuerwehr Anger kümmerte sich um die Reinigung der Unfallstelle, die nicht unerheblich beschädigten Fahrzeugen mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von 14000 Euro.

Der Rückstau reichte bis Aufham. Hier übersah ein 32-jähriger Mazedonier, dass vor ihm ein slowenischer Lkw wegen des Staus verkehrsbedingt anhalten musste. Er fuhr ungebremst auf den Lkw auf. Das Auto wurde stark im Frontbereich beschädigt und es liefen Betriebsflüssigkeiten aus. Während der Lkw nach notdürftiger Reparatur auf eigener Achse zur nächsten Werkstatt fahren konnte, musste das Auto abgeschleppt werden.

Auch bei diesem Unfall wurde niemand verletzt, es entstand Schaden in Höhe von 8500 Euro. Die Fahrbahn wurde durch die Autobahnmeisterei gereinigt, der Rückstau nach diesem Unfall reichte bis zur Anschlussstelle Bad Reichenhall.

Polizeimeldung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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