Die Bundespolizei hat am Donnerstag, 23. Februar, auf der A8 einen gesuchten Rumänen verhaftet. Bei der Überprüfung seiner Personalien versuchte er, die Beamten über seine wahre Identität zu täuschen. Nun stehen ihm über hundert Tage hinter Schloss und Riegel bevor.
Laut Polizeicomputer wurde der "Bruder" von der Staatsanwaltschaft Passau mit einem Haftbefehl gesucht. Die vorliegende Personenbeschreibung passte allerdings nur zu gut auf den Rumänen, den die Fahnder gerade vor sich hatten. Schließlich blieb ihm nichts anderes übrig, als seine falschen Angaben einzugestehen. Damit kam auf den 44-Jährigen einschließlich Verfahrenskosten eine Geldstrafe in Höhe von rund 2.100 Euro wegen Hehlerei zu.
Da er die geforderte Summe nicht begleichen konnte, musste er in der Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall ersatzweise eine 114-tägige Freiheitsstrafe antreten. Die Bundespolizei zeigte ihn außerdem wegen seiner falschen Angaben zur Person an.
Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim




















