Das Unwetter schob sich vom Chiemgau in Richtung Berchtesgadener Land und entlud sich in der Region des Hohen Göll und des Rossfeldes.
Starke Unwetter gingen am frühen Mittwochabend auch über Berchtesgaden nieder. Plötzliche Wassermassen ließen Bäche und Flüsse anschwellen, der Regen war teils so stark, dass Autofahrer am Fahrbahnrand stoppen mussten, da die Sicht nicht mehr gegeben war. Es bildeten sich mancherorts knietiefe Wasseransammlungen, da die Kanalisation das Wasser nicht mehr aufnehmen konnte. Neben dem Regen war es der Wind, der Baugerüste umwarf und Äste auf die Straße beförderte. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.
Auch die Feuerwehren aus Königssee, Schönau und Ramsau mussten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. So ging zum Beispiel eine Mure auf die Kreisstraße BGL19 ab, weitere Keller und Straßen wurden überflutet.
Sturzflut vom Hochkalter
Die Regenmassen verwandelten auf der Nordseite des Hochkalters auch den Klausbach in eine reißende, dunkelbraune Flut.
Die Sturzflut riss große Mengen an Wurzeln, Holz und Erdmassen mit sich. Über Schäden an Brücken oder Wanderwegen ist bis dato allerdings nichts bekannt.
vod
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