Pflege zu Hause erfordert häufig eine ständige Betreuung. Pflegende Angehörige müssen schwierige Entscheidungen treffen, schnell praktische Lösungen finden und einen komplizierten Alltag bewältigen. Pflegende Ehepartner sind aufgrund ihres Alters zum Teil selbst nicht mehr stark belastbar, pflegende Kinder der älteren Menschen sind zusätzlich durch Berufstätigkeit, Haushalt und die Betreuung eigener Kinder gefordert. Dies führt nicht selten zu einer Überlastung pflegender Angehöriger.
Vorgestellt wurde das Projekt den Seniorenbeauftragten der Gemeinden sowie Ehrenamtlichen, die in den Gemeinden in der Seniorenarbeit beispielsweise im Rahmen von Besuchsdiensten oder durch die Veranstaltung von Seniorennachmittagen aktiv sind. Im Anschluss an den Vortrag entstand eine lebhafte Diskussion zur Situation pflegender Angehöriger. Viele Teilnehmer waren von dem Projekt sehr angetan und wollen sich dafür einsetzen, dass im Berchtesgadener Land verstärkt Alltagsbegleiterinnen beziehungsweise MiA-Begleiterinnen zum Einsatz kommen.
Wer Interesse an dieser Aufgabe hat oder sich selbst in dieser Form engagieren möchte, kann sich mit Barbara Müller im Landratsamt, Telefon 08651 / 773-862, E-Mail barbara.mueller@lra-bgl.de, in Verbindung setzen.
Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land















