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„Flashmob“ für das Salzbergwerk

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    • 24.02.12
    • Berchtesgaden
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„Flashmob“ für das Salzbergwerk

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Berchtesgaden - Ein Mitarbeiter des Salzbergwerks will einen „Flashmob“ organisieren. Der Grund ist die Kündigung des Vertrages zum Abbau von Salz und Sole durch den Freistaat.

© facebook

Der Aufruf zum „Flashmob“ im sozialen Netzwerk facebook.

Öffentliche Aufmerksamkeit zu erhalten – das ist das Ziel der ungewöhnlichen Aktion, die von einem Mitarbeiter des Salzbergwerks Berchtesgaden – im Namen des Betriebsrates - initiiert wurde. Der Grund: die vorausgegangene Kündigung des Vertrages zum Abbau von Salz und Sole durch den Freistaat Bayern.

Diese Betriebsräte und Gewerkschafter kämpfen um die Arbeitsplätze:

Im sozialen Netzwerk facebook ruft der Mitarbeiter zu einer „öffentlichen Veranstaltung“ auf. „Helft mit und wir organisieren zusammen einen sogenannten Flashmob." Ein Flashmob ist eine oft im Internet vereinbarte Zusammenkunft von Menschen im realen Leben, die sich für eine bestimmte Sache einsetzen. Darüber hinaus geplant haben die Mitarbeiter des Salzbergwerkes und der Saline in Bad Reichenhall am 2. März eine Demonstration mit Kundgebung in Bad Reichenhall.

„Bitte unterstützt die Arbeiter des Salzbergwerk Berchtesgaden und der Saline Bad Reichenhall. Ladet bitte all Eure Freunde zu dieser Veranstaltung ein, so dass möglichst viele bei dieser Demonstration dabei sind. Nur so können wir etwas bezwecken“, so der Mitarbeiter. Der Aktion vorausgegangen war die Kündigung des Vertrages zwischen Südsalz GmbH und dem Freistaat Bayern zum Abbau von Salz und Sole. Bis Redaktionsschluss waren 2.886 Personen aufgerufen, teilzunehmen. 110 Personen hatten bislang zugesagt. Von Seiten der facebook-Nutzer gab es viele aufheiternde Kommentare und zahlreiche aufmunternde Worte für die Betroffenen.

kp

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Kommentare

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Peter24.02.2012, 18:35
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Der Vertrag ist bereits am 22. April 2011 (!) gekündigt worden.
Was hat die Geschäftsführung der Südsalz GmbH seitdem unternommen? Es waren Gespräche angekündigt, eine Interimsvereinbarung stand im Raum...

Viel Zeit ist da verstrichen. Zeit, die auch die Belegschaft hätte nutzen können, um sich über ihr weiteres berufliches Fortkommen zu kümmern.

Wenn man fast ein Jahr in einem gekündigten Vertragsverhältnis "einfach so" weiter arbeitet, fragt sich aus juristischer Sicht, ob nicht alleine dadurch die Kündigung schon wieder gegenstandslos geworden ist (konkludentes Handeln).

Der Flashmob ist keine schlechte Idee.

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