„Vor allem zwischen halb vier und halb sechs am Nachmittag“, sagt Martin Bambach, Bauoberrat am Staatlichen Bauamt Traunstein. So manchem Autofahrer ist die Situation ein Dorn im Auge. Niemand steht gern im Stau. Leben wird man damit aber wohl trotzdem müssen. Auch in Zukunft.
Den gemeinen Autofahrer interessiert das zunächst mal recht wenig: „Ich warte hier jeden Tag“, sagt ein Schönauer, der aus Richtung Salzburg kommend nach Hause fährt. „Es nervt mich“. Trotzdem meint er, dass er – und seine „Leidensgenossen“ - damit wohl weiterhin leben müssten. „Es ist halt so“. Fraglich bleibt also, ob es überhaupt eine bessere Variante gäbe? Wohl kaum. Denn den ganzen Tag über verkraftet die Kreuzung den Verkehr gut, auch der weiter hinten liegende Bahnhofskreisverkehr macht kaum Probleme. „Die Situation hat sich im Vergleich mit den vergangenen Jahren, als es den Kreisverkehr noch nicht gab, deutlich verbessert“, sagt Martin Bambach. Und auch in Traunstein oder beim Laufener Stadttor gibt es nun mal Verkehrssituationen, in denen Straßen „an ihre Grenze der Leistungsfähigkeit stoßen“. Damit müsse – und könne – man im Übrigen leben. „Nicht alles ist lösbar.“
kp

























