012.03.1012.03.10|Berchtesgaden|8 Kommentare
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Berchtesgaden - Jetzt werden die Gegner der Münchner Olympia-Bewerbung auch im Berchtesgadener Land aktiv. Ein mögliches Bürgerbegehren in Garmisch-Partenkirchen wollen sie unterstützen.

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Bartl Wimmer ist der Berchtesgadener Sprecher für Nolympia.
"Garmisch, wir stehen hinter euch", diese Bilanz zieht Bartl Wimmer nach einem Informationsabend in Berchtesgaden. Der Sprecher der olympiakritischen Plattform "Nolympia" für Berchtesgaden hatte zu diesem Termin geladen. Mit Willi Rehberg und Astrid Rössler waren zwei Redner geladen, die die Salzburger Olympia-Bewerbungen in verschiedenen Funktionen begleitet haben. Sie machten die negativen Seiten einer Olympiabewerbung deutlich.
Rehberg - als Finanzexperte in verschiedene Salzburger Olympiabewerbungen eingebunden - hatte seinen Vortrag bereits in Garmisch-Partenkirchen gehalten. Dort werden die Gegner immer aktiver, sie wollen ein Bürgerbegehren starten. Den Ausschlag dafür gab zwar nicht der Vortrag von Rehberg, aber es war wohl ein weiteres Arrgument.
Natürlich sei Salzburg ein besonderer Fall, aber die Rechnung werde bei Bewerbungen des öfteren ohne den Wirt gemacht - kann der Zuhörer aus den Vorträgen herausfiltern. Die Einnahmen und Ausgaben klaffen demnach weit auseinander und eigentlich nie positiv. Zu dem finanziellen Risiko stellt Bartl Wimmer auch die Nachhaltigkeit solcher Bewerbungen weiter in Frage: "Welcher Olympia-Austragungsort hat tatsächlich von den Spielen im Nachhinein profitiert?"
Die Finanzen, die Nachhaltigkeit und natürlich auch die Umweltverträglichkeit sind für "Nolympia" Grund genug, einen Versuch zu starten, die Münchner Bewerbung für die Winterspiele 2018 zu stoppen. In Garmisch-Partenkirchen wird der Anfang gemacht und die Berchtesgadener wollen ihren Teil dazu beitragen.
red-bgl24/cz
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