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Berchtesgaden - Einen Experimentiernachmittag der besonderen Art erleben Schüler erleben im Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land:

© kp
Solarpaneele sorgen dafür, dass die Elektrofahrzeuge mit ausreichend Energie versorgt werden. Lehrer Anton Rosenberger möchte mit den Jung-Wissenschaftlern möglichst viel selber bauen.
„Es braucht seine Zeit, bis Alltag in das Schülerforschungszentrum eingekehrt ist“, sagt Dr. Andreas Kratzer von der Technischen Universität München. Um diesen „Alltag“ zu erreichen, veranstaltet man seit Kurzem Experimentiernachmittage. Ein Besuch dort zeigt, dass in jedem Kind ein Wissenschaftler steckt.
Einen Raum weiter warten die Jung-Biologen. Auch ein paar Mädchen sind darunter. Dr. Gerd Helms wacht über die Kinder, die allesamt am eigenen Mikroskop sitzen und dort Grundlegendes über das Mikroskopieren lernen. „Heute geht es um den Aufbau des Mikroskops“, sagt Helms. Einfache Präparate stehen auf dem Programm, drei Stunden lang. „Wenn die Schüler schließlich das Prozedere kennen, können sie auch sagen, was sie im Anschluss machen wollen“, weiß der promovierte Biologe, der halbtags im CJD-Gymnasium lehrt und eine Halbtagesstelle im Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land inne hat. Ziel in den nächsten Sitzungen sei es, dass die Schüler auch eigene Präparate mitbringen können, ob Zwiebelschale, Fischschuppe oder Grashalm.
Das technische Equipment bietet das Schülerforschungszentrum, das Interesse bringen die Jugendlichen mit. 23 davon hatten sich für den ersten Experimentiernachmittag angemeldet. Darunter auch Sylvi, Zoe und Kilian. Das lebendige Trio kennt Biologen Helms aus der Schule. Der Unterricht mache viel Spaß, sagen sie. Und deshalb sind die drei auch im Schülerforschungszentrum mit dabei. Obwohl sie eigentlich schon längst Wochenende hätten.
Die Experimentiernachmittage sind ein außerschulisches Angebot und finden jeden Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr statt - mit unterschiedlichem Angebot.
kp
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16.05.12|Berchtesgaden|5
