Wolf-Alarm in Brannenburg

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Brannenburg - Der Wolf ist zurück im Raum Brannenburg! Wie erst jetzt bekannt wurde, hat das Raubtier Ende Dezember erstmals zugeschlagen. Wie gefährlich ist die Lage für Mensch und Tier?

Wölfe in Bayern:

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt hat 2006 die Steuerungsgruppe "Wildtiermanagement/ Große Beutegreifer" eingerichtet. Für die Rückkehr des Wolfes gibt es den Managementplan Wölfe in Bayern -Stufe 1

Im Mangfallgebirge ist ein freilebender Wolf aufgetaucht, berichtet der Münchner Merkur (Freitagausgabe). Das Tier sei anhand von Bissspure n an einem toten Stück Rotwild eindeutig identifiziert worden, bestätigte der vom bayerischen Umweltministerium eingesetzte Wildtier-Manager, Manfred Wölfl.

Rotwild-Kühe

Das gerissene Tier war Ende Dezember im Großraum Brannenburg am Wendelstein westlich des Inns entdeckt worden. Danach gab es weitere Funde von gerissenen Wildtieren. Die letzte Spur von dem Wolf gab es Ende Januar im Mangfallgebirge. Wölfl betonte, der Wolf habe keine Nutztiere gerissen. Landwirte, Jäger und Bund Naturschutz seien informiert und verhielten sich sehr konstruktiv.

Wölfe - scheue Jäger

Wölfe - scheue Jäger

Wie gefährlich sind Wölfe eigentlich?

Im Märchen frisst er Rotkäppchens Großmutter oder will die sieben Geißlein. Und auch sonst hat der Wolf einen schlechten Ruf. Dabei ist er für Menschen eigentlich ungefährlich. Denn frei lebende Wölfe sind sehr scheue und misstrauische Tiere. Sie haben selbst viel eher Angst vor Menschen und gehen ihnen lieber aus dem Weg.

Dass er trotzdem vielen als "Feind" und "Angstmacher" gilt,  kommt hauptsächlich daher, weil der Wolf als Hauptfeind des Viehs galt: Hungrige Wölfe haben früher oft Viehherden überfallen. Eine Katastrophe für die Bauern. Deswegen wurde der Wolf bei uns fast ausgerottet.

Quelle: rosenheim24.de

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