So wird das Wetter diese Woche 

Wo bleibt die große Hitzewelle diesen Sommer?

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Landkreis - Juni und Juli sind nun vorbei und damit zwei Drittel des meteorologischen Sommers. Wie es diese Woche vom Wetter her aussieht, weiß Diplom-Meteorologe Dominik Jung:

„Die Frühwerte lagen heute Morgen teilweise im einstelligen Bereichen. Das ganze fühlte sich damit doch mehr nach Herbst als Hochsommer an. Wir befinden uns eigentlich mitten in den Hundstagen, der heißesten Zeit des gesamten Jahre. Von Hitze ist aber so rein gar nichts zu spüren. In Kaiserslautern wurden heute Morgen in 2 Metern Messhöhe gerade mal 6 Grad gemessen, in Idar-Oberstein waren es 8 Grad, selbst in Andernach am Rhein waren es nur magere 9 Grad. Wer hier mit T-Shirt und kurzen Hosen vor die Tür ist, der dürfte ordentlich gebibbert haben“ erklärt Diplom- Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net

Das Wetter in ihrer Region

Wärmer war es heute Morgen dagegen im Osten und Süden, dort lagen die Frühwerte immerhin bei 15 Grad. So richtig in die Puschen kommt der August allerdings in dieser Woche auch dort nicht. Ein ganzer Tag Hochsommer ist in Sicht und der könnte sich am Donnerstag einstellen, dann sind verbreitet Spitzenwerte bis oder knapp über 30 Grad möglich, doch schon kurz danach geht es wieder runter. Besonders schmuddelig wird in dieser Woche der Dienstag. Der bringt in einigen Landesteilen nicht mal Tageshöchstwerte von 20 Grad. Selbst 15 Grad sind am Dienstag in einigen Regionen fraglich! Das zeigt auch ein Blick auf die Höchstwerte in Europa für morgen. Mitten in Deutschland befindet sich ein Kälteloch oder nennen wir es doch besser: das Sommerloch Europas! 

Nach wie vor gilt: Wer den Hochsommer sucht, der muss ans Mittelmeer reisen. Dort ist es heiß. Von Madrid über Rom bis nach Athen liegen die Spitzenwerte beispielsweise um 35 Grad und darüber. Dazu gibt es dort viel Sonnenschein, bei uns geht es in dieser Woche eher wechselhaft weiter.

Hier die Entwicklung der kommenden Tage:

Montag: 18 bis 25 Grad, Sonne und Wolken im Wechsel, besonders im Norden Schauer 

Dienstag: 13 bis 23 Grad, von NRW bis nach Thüringen dicke Wolken und Dauerregen, dort teilweise bis zu 25 Liter Regen pro Quadratmeter, sonst auch mal Sonnenschein 

Mittwoch: 20 bis 28 Grad, im gesamten Norden Regen ohne Ende, nach Süden hin freundlich und sommerlich warm 

Donnerstag: 20 bis 30 Grad, erst freundlich, trocken und sehr warm, dann zum Abend aus Westen heftige Gewitter und Starkregen, Unwettergefahr! 

Freitag: 17 bis 24 Grad, bedeckt und überall Regen, Schauer oder Gewitter 

Samstag: 21 bis 26 Grad, erst überall freundlich, später im Norden Schauerwetter 

Sonntag: 23 bis 28 Grad, abgesehen von den Küsten überall freundlich und trocken 

Das von einigen Kollegen in der vergangenen Woche favorisierte stabile August-Sommerhoch ist weit und breit nicht in Sicht. Der Sommer macht einfach so weiter wie bisher auch. Mal ein paar Tage etwas wärmer, sogar mal bis zu 30 Grad und dann geht es rasch wieder nach unten. Der Sonne ist und bleibt einfach nur wechselhaft. „Wenn es ganz dumm läuft, dann endet dieser Sommer ohne auch nur eine markante Hitzewelle und das ist im Vergleich zu den vergangenen Jahren wirklich ein Rekord. Denn da gab es immer wieder markante auch länger andauernde Hitzewellen. Im letzten Jahr etwa, wurden im Juli und August Spitzenwerte von über 40 Grad gemessen. Dieses Jahr scheint das nichts zu werden. Gut, Werte um 40 Grad kann in Deutschland auch kein Mensch wirklich gebrauchen“ erklärt Wetterexperte Jung.

Am kommenden Wochenende stehen gleich zwei große Festivals vor der Tür. Einmal das Heavy Metal Festival in Wacken und einmal das Nature One in Kastellaun. Die gute Nachricht zuerst: Einen Hitzekoller muss man nur in seltenen Fällen befürchten, denn an beiden Orten bleiben die Temperaturen zum Teil deutlich unter der 30-Grad-Marke, allerdings ist es besonders am Samstag und Sonntag überwiegend freundlich und trocken! 

Pressemitteilung Wetterexperte Dominik Jung

Quelle: rosenheim24.de

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