Wettervorhersage:

Weiße Weihnachten "Last-Minute"?

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Wiesbaden – Die Würfel sind gefallen: Heiligabend und der erste Weihnachtstag werden überall in Deutschland grau in grau ausfallen - aber dann ist bei uns Schnee möglich!

Am zweiten Weihnachtstag wird es nämlich kälter und besonders im Süden kann es dann bis auf 500 Meter herab Schnee geben. Das betrifft besonders die Regionen im Alpenvorland. „Dort würde es kräftig schneien und hier wären quasi auf den letzten Metern noch weiße Weihnachten möglich“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Die Aussichten im Detail:

Heiligabend bringt zudem nordwestlich einer Linie Frankfurt-Berlin viel Wind. Dort sind sogar Sturmböen, an der See und in den Hochlagen auch schwere Sturmböen, teils auch orkanartige Böen möglich. Der Himmel ist im ganzen Land oftmals voller Wolken und nur selten kann die Sonne scheinen. Mit 5 bis 13 Grad wird es wieder sehr mild, allerdings nicht so mild wie Heiligabend 2012. Damals wurden im Süden fast 20 Grad erreicht.

Der 1. Weihnachtstag bringt dann viele Wolken. Der Wind lässt nach, dafür fällt besonders in der Mitte teils länger anhaltender und ergiebiger Regen. Also so richtiges Schmuddelwetter um gemütlich daheim unterm Weihnachtsbaum zu feiern. Die Höchstwerte erreichen 5 bis 10 Grad.

Am 2. Weihnachtstag wird es dann kälter. Es werden noch maximal 2 bis 7 Grad erwartet und besonders Richtung Alpen gibt es Niederschläge. Die fallen dabei zunehmend bis in die Tallagen als Schneeregen oder Schnee. Im Alpenvorland kann sich dann eine Schneedecke ausbilden. 10 bis 20 Zentimeter sind hier möglich. Ob es auch in München für eine weiße Überraschung reicht, ist noch nicht sicher, aber möglich!

Weiter kein Winterwetter in Sicht

Service:

Der Winter kommt dieses Jahr wohl nicht mehr so wirklich zum Zug. Die Westwindwetterlage ist auch nach den Feiertagen ziemlich festgefahren. Immer wieder ziehen vom Atlantik Tiefdruckgebiete zu uns und bringen Wind, Regen und milde Luft. Auch zum Jahresbeginn ist keine Wetteränderung in Sicht. Auch zwischen den Jahren geht es insgesamt nass-kalt weiter. „Nachhaltiges Winterwetter, das auch im Flachland eine Schneedecke bringen könnte, ist derzeit weit und breit nicht in Sicht“, so Wetterexperte Jung.

Pressemitteilung wetter.net

Quelle: rosenheim24.de

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