Wochenende: Schon wieder Schnee!

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Bayern - Es ist kalt, es ist nass und es ist schon wieder weiß! Der Deutsche Wetterdienst meldet: teils Schneestürme und Unwetter. **Mit aktueller Wettervorhersage**

Sonne, blauer Himmel? Leider Fehlanzeige - Petrus beschert nochmals eine weiße Schneedecke statt dem ersten Hauch von Frühling.

Wetter-Chaos: User schicken Fotos

Deutscher Wetterdienst:

Der "Märzwinter" ist in der Nacht zum Samstag noch einmal voll zum Zuge gekommen und hat über Deutschland fast flächendeckend, abgesehen von den meisten Gebieten nordöstlich der Elbe, für eine Neuschneeauflage gesorgt. So gab es selbst im Flachland zum Teil größere Neuschneemengen. Besonders betroffen waren davon Hamburg mit 17 cm Neuschnee und das nördliche Schleswig- Holstein mit ebenfalls 17 cm an der Station Hohn sowie 14 cm in Schleswig-Jagel. Selbst im sonst nicht so schneesicheren Westen und Südwesten vermeldeten die Stationen Samstagmorgen Neuschnee zwischen 1 und 5 cm, ausgenommen davon war nur das nordwestliche Nordrhein- Westfalen, wo die Tiefstwerte leicht über dem Gefrierpunkt blieben. In den Hochlagen kamen verbreitet 5 bis 10, örtlich bis zu 18 cm (in Bad Marienberg) dazu. Da es hier oft auch sehr windig war, gab es einige Schneeverwehungen.

Das für den Schneefall verantwortliche Tief "Yve" zieht nun Richtung Alpen weiter und bringt am heutigen Samstag noch Schneefälle in den Süden Deutschlands und einzelne Schneeschauer in die Mitte. Im weiteren Verlauf löst es sich auf und macht Platz für die Hochdruckgebiete "Harro" und "Isidor", deren Einfluss bereits mit Auflockerungen und Sonnenschein im Norden des Landes spürbar wird und bis Sonntag auch den Süden des Landes erfasst. Zumindest mit den Schneefällen ist es damit vorerst weitgehend vorbei.

Nicht aber mit den kalten Temperaturen, denn die Hochdruckgebiete sorgen mit ihrer nördlichen Strömung in den nächsten Tagen für die Zufuhr kalter Luftmassen. So steigen die Temperaturen tagsüber meist nur leicht in den Plusbereich, nachts dagegen ist insbesondere bei Aufklaren zum Teil mit strengem Frost zu rechnen. Eine durchgreifende Milderung ist zurzeit noch nicht absehbar, allerdings legt die Temperatur im Wochenverlauf sukzessiv etwas zu. Mit etwas Glück nähern wir uns allmählich der 10-Grad-Marke und auch der nächtliche Frost schwächt sich ab. Die Sonnenliebhaber werden dabei in den nächsten Tagen unter Hochdruckeinfluss häufiger auf ihre Kosten kommen, wobei im Süden Deutschlands mehr Sonnenstunden zu erwarten sind als im Norden.

Bleibt zu hoffen (für die Frühlingsliebhaber), dass sich dieser Trend zu langsam steigenden Temperaturen und mehr Sonnenschein fortsetzt und der "Märzwinter" somit ein Ende findet.

Dipl.-Met. Simon Trippler Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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