Verendete Tiere und Millionenschaden

Das ist das Urteil gegen den Brandstifter von Attl

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Bei dem Brand im Oktober 2015 verendeten Tiere und es entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

Wasserburg/Traunstein - Verendete Tiere, niedergebrannte Stallungen und ein Millionenschaden - das war das Ergebnis eines verheerenden Brandes Anfang Oktober 2015 in Attl. Nun musste sich der Verursacher vor Gericht verantworten.

>>>Alles zum Brand in Attl<<<

Der Täter war Anfang Februar 2016 von der Polizei nach umfangreichen Ermittlungen verhaftet worden und stand jetzt vor dem Landgericht Traunstein. Richter Erich Fuchs sah es als zweifelsfrei erwiesen an, dass der 41-Jährige, der in der Stiftung Attl wohnt, nach einem Streit mit einer Erzieherin wegen dem Ausschluss von einer Reise nach Griechenland das Feuer gelegt hatte.

Die zweite Strafkammer des Landgerichtes ordnete in ihrem Urteil gegen den Täter die dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie an. Das Gericht erkannte wegen Intelligenzminderung und Alkoholisierung beim 41-Jährigen des Schuldunfähigkeit an. Dennoch hält das Gericht den Mann weiter für sehr gefährlich. "Er macht keinen Halt vor Gebäuden, egal ob sich darin Menschen, Tiere oder Sachen befinden", hieß es in der Urteilsbegründung.

mw

Quelle: wasserburg24.de

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