B15 neu

Signal der Stadt eindeutig gegen B15neu

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Der Stadtrat Wasserburg ist gegen die Planungen der B 15 neu. Und fordert noch so einiges mehr

Wasserburg - Die Stadt Wasserburg lässt kein gutes Haar an den Planungen zur B15neu. Eine Resolution des Stadtrates soll jetzt das klare Nein dazu verstärken.

Es ging ordentlich zur Sache während der Diskussion rund um die B15neu.

Weil die Beschlussfassung jedoch auch die Forderung eines verkehrstauglichen, verkehrssicheren Ausbaus der alten B15 vorsah, war man untereinander ins Gefecht gegangen.

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So meldete sich Christian Stadler von den Grünen zu Wort. Er verstünde nicht, warum er gegen die B15 neu stimmen solle und gleichzeitig dafür sein müsse, dass die B15 ausgebaut werde. Dies beiße sich in höchstem Maße.

Immer wieder kam es zu Wortmeldungen während der Stadtratssitzung. Plötzlich wurde darüber diskutiert, ob die B15 mehr Verkehrsaufkommen als die B304 hat  und ob die doppelte Spur am Attler Berg gut oder schlecht sei, ob man mehr dieser doppelspurigen Ausbaumaßnahme brauche oder nicht.

Bürgermeister Michael Kölbl und viele andere Stadträte auch sehen hier einen Bedarf. Man müsse die Gefahr entschärfen, und dies gelinge am besten mit solchen Elementen.

Auf die geplanten Mahnfeuer sah Michael Kölbl etwas herab: „Proteste sind zwar gut, um einem Anliegen Kraft zu verleihen, aber hier in diesem Fall reicht das nicht. Wir als Stadt Wasserburg müssen mit der Resolution ein Zeichen setzen, damit die Autobahndirektion versteht, dass mit uns so etwas nicht hinzubekommen ist“. Auch das FFH-Gebiet, müsse unbedingt beachtet werden.

Der Beschluss wurde geteilt

Auf Antrag von Christian Stadler kam die Beschlussfassung geteilt auf den Tisch. Zum Einen wurde gegen die Planungen der B15neu in vorgesehener Trasse gestimmt, zum anderen wurde gesondert darüber abgestimmt, ob darauf gepocht werde, dass die B15alt verkehrssicherer, etwa durch Überholspuren/Doppelspurabschnitte ausgebaut werden müsse.

Bei der Resolution gegen die B15neu waren sich alle Stadträte samt Bürgermeister einig.

Mit zwei Gegenstimmen, darunter Christian Stadler, wurde schlussendlich auch der zweiten Beschlussfassung zugestimmt. Diese fordert nun, die B15alt zeitnah mit einem weitestgehend dreistreifigen Querschnitt mit wechselseitigem Überholabschnitt sowie verkehrssicheren Kreuzungspunkten und Umgehungen auszubauen.

Bürgerversammlung im Rathaus

Nun sind am 13. Mai ab 19.30 Uhr  auch die Bürger um ihre Meinungen gefragt. Bei der Bürgerversammlung geht es erneut um das Thema. Dann wird auch ein Verantwortlicher der Autobahndirektion Rede und Antwort stehen. Doch auch betroffene Bürger können sich auf Redezeit einstellen. Mit den durch den Stadtrat Wasserburg getroffenen Beschlüssen steht die Haltung zu den Planungen durch die Stadt jedoch schon einmal fest. Ein klares Signal gegen die B15neu.

Quelle: rosenheim24.de

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