Jugendleiter-Austausch der heimischen Feuerwehr mit finnischen Kollegen

Erfahrungshorizont in Finnland erweitert

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Drei Teilnehmer aus der Region waren beim Jugendleiter-Austausch in Finnland dabei: Manuel Pöhmerer aus Wasserburg, seinem Mü hldorfer Amtskollegen Michael Matschi sowie Elisabeth Reinthaler von der Feuerwehr Bachmehring (Foto von links)

Wasserburg / Eiselfing / Mühldorf – Von den finnischen Feuerwehrkameraden lernen, internationale Freundschaften pflegen und neue Impulse für die wichtige Jugendarbeit in der Heimat erhalten.

Unter diesem Motto fand in den vergangenen vier Tagen der deutsch-finnische Jugendleiteraustausch 2016 im Norden Europas statt. Dabei waren mit Kreisjugendwart Manuel Pöhmerer aus Wasserburg, seinem Mühldorfer Amtskollegen Michael Matschi sowie Elisabeth Reinthaler von der Feuerwehr Bachmehringgleich drei Teilnehmer aus der Region vertreten.

Nachdem die Kreisjugendfeuerwehr Rosenheim im vergangenen Jahr den Austausch am Luegsteinsee in Oberaudorf ausgerichtet hatte, war die Vorfreude auf den Gegenbesuch in diesem Sommer natürlich besonders groß. Insgesamt 22 in der Feuerwehr-Jugendarbeit tätige Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik trafen sich mit 16 finnischen Kameraden. Ein vielfältiges Programm mit diversen Stationen im Großraum der Hauptstadt Helsinki machte die federführend vom Feuerwehrverband Finnlands organisierte Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Finnlandbesuch der Jugendleiter der Feuerwehr

So durfte selbstverständlich der Besuch mehrerer Übungen finnischer Kinder- und Jugendfeuerwehren mit ihren Ausbildern sowie der Abstecher zur einem Freizeitcamp nicht fehlen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Rahmen der Nachwuchsgewinnung und -ausbildung wurden erörtert. Etwaige sprachliche Barrieren gab es dabei übrigens kaum, denn die Kommunikation erfolgte zumeist auf Englisch.

In Helsinki konnten noch ein Museum und eine große Ausstellung von Feuerwehr, Polizei und anderen Rettungsorganisationen besucht werden, ehe man sich in mehreren Workshops dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch widmete. Ein Hauptthema stellte dabei die Beratung über eine künftige Vertiefung der internationalen Jugendfeuerwehr-Zusammenarbeit und deren bisherige Erfolge dar.

Nachdem die finnischen Teilnehmer im vergangenen Jahr, etwa beim Maibaumaufstellen, hautnahe Einblicke in die bayerischen Traditionen erhielten, war es den Organisatoren wichtig, der deutschen Delegation ebenfalls die eigene Kultur und Lebensweise zu präsentieren. Die Feuerwehr der Kleinstadt Grankulla hatte für die deutschen Besucher daher eigens ein kleines, für Finnland typisches, Krebsfest mit kulinarischen Spezialitäten organisiert.

Der gestrige Abschlusstag hielt dann noch einen ganz besonderen Höhepunkt bereit. So besichtigten die Teilnehmer in Tuusula ein Werk, in welchem aktuell das neue Boot der Feuerwehr Prien am Chiemsee gebaut wird. Hier konnten sie die Technik schon vor der offiziellen Auslieferung genau unter die Lupe nehmen.

„Für uns war der diesjährige Austausch wieder eine gelungene Möglichkeit, die bestehenden Freundschaften mit den finnischen Kollegen zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen“, zogen Manuel Pöhmerer und Elisabeth Reinthaler ein positives Resümee. Zukünftige Treffen und Austauschprojekte mit den Jugendleitern aus Skandinavien seien daher bereits angedacht.

Kreisjugendfeuerwehr Rosenheim

Quelle: wasserburg24.de

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