Sogar der Zugverkehr bei Waakirchen wurde eingestellt

Feuerwehr bekämpft Großbrand auf Bauernhof

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Waakirchen - Ein Großbrand hat im Landkreis Miesbach am Dienstag für gehörige Aufregung gesorgt. Ein Heustadl war in Brand geraten. Sogar der Zugverkehr musste eingestellt werden:

UPDATE, 12.05 Uhr - Polizeimeldung

Starke Rauchentwicklung aus einem Heustadl meldete ein Anwohner am Dienstagnachmittag in Waakirchen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Wohn- und Nebengebäude verhindern. Zur Klärung der Brandursache hat die Kripo Miesbach die Ermittlungen aufgenommen. 

Um 15.38 Uhr ging am Dienstagnachmittag der Notruf eines Anwohners ein, der im Bahnweg an einem landwirtschaftlichen Anwesen starke Rauchentwicklung beobachtete. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und konnte den Brand in einem Heustadl schnell lokalisieren. 

Aufgrund der dichten Rauchschwaden mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Waakirchen, Schaftlach, Dürnbach, Gmund, Bad Wiessee, Tegernsee, Wall, Reichersbeuern und Greiling, das Dach des Gebäudes für die Löscharbeiten öffnen.

Großbrand auf Bauernhof

Eine angrenzende Bahnstrecke der Bayerischen Oberlandbahn wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt. Personen oder Tiere sind bei dem Vorfall nicht zu Schaden gekommen. Zur Ursache der Brandentstehung können noch keine Aussagen getroffen werden. 

Die Brandfahnder der Kripo Miesbach haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe kann ebenfalls nicht beziffert werden, da eine Betretung der Brandörtlichkeit bislang nicht möglich war.

Erstmeldung 

Über zehn Feuerwehren aus den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz kämpften am Dienstag um einen landwirtschaftlichen Gebäudekomplex, bestehend aus zwei Wohnhäusern, Stall, Scheune und Nebengebäuden. In der Scheune war ein etwa 800 cbm großer Heustock in ganzer Ausdehnung in Brand geraten. Obwohl die Holzwände der Scheune bereits brannten, gelang es durch den Einsatz von rund zehn Rohren, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. 

Um die dafür notwendige umfangreiche Löschwasserversorgung sicherzustellen, mussten ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sowie lange Förderleitungen errichtet werden. Da die Leitungen auch die Bahnstrecke der BOB querten, musste der Zugverkehr stundenlang eingestellt werden.

Am Abend wurde das Brandgut mithilfe von Radladern abgetragen und auf einer Freifläche abgelöscht. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht hinein. Personen oder Tiere kamen nach örtlichen Infos nicht zu Schaden. Als Brandursache ist Selbstentzündung wahrscheinlich.

Thomas Gaulke/Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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