Polizei korrigiert erste Einschätzung

Zweites totes Lamm: Doch keine Tierquälerei

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Hausham - Lämmer ohne Kopf, Augen oder Zunge: Es waren keine schönen Anblicke für einen Bauer im Landkreis Miesbach. Nun geht die Polizei doch nicht von einem Tierquäler aus.

Am Montag fand der 51-jährige Schafhalter auf seiner Weide unterhalb der Hausham Alm wieder ein getötetes Lamm. Der Leichnam zeigte Verletzungen am Hals, ein Auge und die Zunge waren nicht mehr vorhanden. Wieder bestand der Verdacht, dass einen unbekannter Täter das Lamm getötet hat.

Die Spurenlage in diesem Fall ergab Meinung von Jagdsachbearbeiter jedoch eindeutig, dass das Lamm von einem Tier, möglicherweise Fuchs oder Hund, bzw. Rabenvogel angefressen wurde.

Erst nach dem Tod angefressen

Ein Sachverständiger vom Landesamt für Umwelt, der Fotos der beiden getöteten Lämmer bewertete, bestätigte diese Einschätzung. Die beiden Lämmer wurden vermutlich nicht gerissen, sondern verendeten wegen Krankheit und wurden nach dem Tod durch andere Tiere angefressen.

Die Ermittlungen ergaben also, dass eine Tötung der beiden Lämmer durch eine Person ausgeschlossen ist. Eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz liegt somit nicht vor.

Das meldete die Polizei am 25. August:

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde auf der Haushamer Alm ein Lamm getötet. Unterhalb der Alm weiden mehrere Schafe und Lämmer. Der Unbekannte trennte einem Lamm den Kopf ab und ließ es dort liegen.

Quelle: Pressemitteilungen Polizeinspektion Miesbach

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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