Fremdenhass? Ukrainerin im Zug angegriffen

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Rosenheim - Eine Ukrainerin wurde am Donnerstagmorgen im Regionalzug von einem Priener übelst beschimpft, beleidigt und sogar gewürgt.

In den frühen Morgenstunden wurde im Regionalzug von München nach Prien eine Ukrainerin (42) von einem Priener (38) aufs Übelste beschimpft und körperlich angegangen: "Russenschlampe" soll noch mit eines der harmlosesten Worte gewesen sein; außerdem hat der 38-Jährige am Schal der Ukrainerin gezogen und sie so gewürgt. Die 42-Jährige trug dabei Scheuerspuren am Hals davon.

Erst als ein Mitreisender sich einmischte, ließ der Priener von der Frau ab. Auf Anfrage von rosenheim24.de erklärte die Pressesprecherin der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Jeannine Geißler, es gebe keine Hinweise darauf, dass Alkohol bei dem Vorfall eine Rolle gespielt habe.

Nachdem die Zeugen aufgenommen und der Priener gehört worden war, fuhr der Zug weiter. Die Ukrainerin, die einen leichten Schock erlitten hatte und sehr aufgelöst war, wurde von der Bundespolizei nach Hause gebracht.

Daniela Müller

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dm

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