Tourismusverband Chiemsee-Alpenland bestätigt Kurs für die Zukunft

Beirat: Der Chiemsee darf nicht unter Verbandsgrenzen leiden

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Aufbruchsstimmung beim Tourismusverband Chiemsee-Alpenland. Der Beirat sieht mit Optimismus in die Zukunft und will die hervorragende Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen.

Rosenheim - In der Sitzung am Mittwoch des Beirats der Chiemsee-Alpenland Tourismus stellten sich alle Beiräte gemeinsam hinter die Marke Chiemsee und ihren Tourismusverband Chiemsee- Alpenland.

Die bereits seit Jahren praktizierte touristische Zusammenarbeit rund um den Chiemsee sowie mit den Traunsteiner Touristikern, wird auch weiterhin fortgeführt. So hat Chiemsee-Alpenland in der Vergangenheit viele Projekte federführend auch für die Traunsteiner Orte entwickelt oder organisiert, wie beispielsweise die „Grüne Woche“, Fortbildungen und Gastgeberschulungen oder das gemeinsame Gastgeberverzeichnis. 

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Sowohl auf der Homepage, der App und bei Messen als auch bei den Druckerzeugnissen wie Radkarte, Wanderbroschüre oder Kulturmagazin werden die anliegenden Orte des Nachbarlandkreises dargestellt. Aktuell wird auf Betreiben des Rosenheimer Verbandes an einer gemeinsamen Campingbroschüre gearbeitet.

Am eingeschlagen Kurs wolle man auch weiterhin festhalten, so Berthaler. So werden die bekannten Themenschwerpunkte Wasser, Berg, Gesundheit und Stadt/Kultur/Kongress weiterhin Mittelpunkt der Marketingmaßnahmen bleiben. Ein weiterer Themenschwerpunkt zur Erschließung neuer Zielgruppen wurde diskutiert.

Im Beirat war man sich einig, dass die Zusammenarbeit auf Ebene der Touristiker sehr wichtig ist. Der Chiemsee als die weltweit bekannte touristische Marke dürfe nicht unter Verbandsgrenzen leiden. Chiemsee-Alpenland Tourismus hat daher eine erfahrene Marketingspezialistin vom Chiemsee beauftragt, sich ausschließlich um die Zusammenarbeit der Gemeinden rund um den Chiemsee und im Achental zu kümmern. Eine Sitzung mit den touristischen Vertretern der Regionen fand bereits statt, bei der erste konkrete Projekte initiiert wurden.

Die aufgrund der Verhandlungen mit Traunstein vakant gebliebene Stelle der Marketingleitung im Verband wird demnächst öffentlich ausgeschrieben und neu besetzt. Der Hatzhof in Bernau, Sitz des Verbandes, soll in seiner Funktion als Informations- und Buchungscenter künftig auch am Wochenende genutzt werden. Hierzu finden derzeit unter anderem Gespräche mit der Gemeinde Bernau als Vermieter statt.

Für uns werde auch weiterhin der Gast und nicht ein Logo im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen, so Geschäftsführerin Christina Pfaffinger. Zudem sehen wir uns als Dienstleister für die Kommunen und Ansprechpartner für die Leistungsträger. Landrat Wolfgang Berthaler bedankte sich abschließend für die gute Gesprächsatmosphäre: „Wir sind auf einem guten Weg und haben heute zwei Schritte nach vorne gemacht!

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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