Keine Mautaussetzung: Lederer verärgert

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Rosenheim - Der CSU-Landtagsabgeordnete Lederer ist mit der geringen Kompromissbereitschaft Österreichs zur Pkw-Maut unzufrieden. Er sprach von einem echten Ärgernis:

Das österreichische Verkehrsministerium rückt von seinem Plan, ab dem 1. Dezember dieses Jahres auf der A93 die Mautpflicht zwischen Kiefersfelden und der Landesgrenze zu kontrollieren, nicht ab. Eine Aussetzung der geplanten Vignettenkontrollen, bis eine verkehrliche Lösung für Bayern und Tirol gefunden ist, wurde nun abgelehnt.

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Über diese geringe Kompromissbereitschaft zeigt sich der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer verärgert: „Es mag sein, dass die Österreicher auf ihr Recht bestehen, auf der A93 Mautkontrollen durchzuführen. Allerdings habe ich kein Verständnis dafür, dass in diesem Falle so wenig Kompromissbereitschaft besteht, mehr Zeit zu erhalten, um eine Verkehrslösung zu finden, mit der auch die betroffenen Gemeinden im Inntal leben können. Sollte die Maut ab dem 1. Dezember wirklich kontrolliert werden, müssen sich diese Gemeinden auf den nachfolgenden Mehrverkehr einstellen können. Staus und gesundheitliche Belastungen in den Dörfern sind sonst vorprogrammiert. Das ist ein echtes Ärgernis!“

Gespannt erwarte Lederer hingegen das Ergebnis des für heute angesetzten Gesprächs des Bayerischen Innenministers, Joachim Herrmann, mit der Landeshauptmann-Stellvertreterin und Verkehrslandesrätin von Tirol, Ingrid Felipe. Davon erhofft sich Lederer neuen Druck auf das österreichische Verkehrsministerium.

Pressemitteilung CSU-Bürgerbüro Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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