Kapuziner verlassen Rosenheim

"Haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht"

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Rosenheim - Die 400-jährige Tradition der Kapuziner findet bald ihr Ende. Wegen Nachwuchsmangels schließt die Ordensniederlassung.

Es war ebenfalls im Oktober, allerdings vor über 200 Jahren, dass die Kapuziner im Oktober 1803 schon einmal Rosenheim verließen. Damals allerdings unfreiwillig, unter dem Zeichen der Säkularisation. Bereits einige Jahrzehnte später kehrten sie dann bereits wieder durch einen Politikwechsel unter Ludwig I. zurück. Im Oktober 1856 konnte ein neues Kloster bezogen werden.

Diesmal wird es wahrscheinlich ein dauerhafter Abschied sein. „Leider sind unsere Bemühungen, die Gemeinschaft zu stärken, gescheitert", so Bruder Marinus gegenüber dem Oberbayerischen Volksblatt. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht." Rosenheim zu verlassen falle ihnen schwer, jedoch sei es auf Grund des Nachwuchsmangels unvermeidbar. Wie die Zeitung schreibt, werden die drei Patres und drei Schwestern von St. Sebastian Rosenheim zum Jahresende verlassen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa 

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