Vermisster Kufsteiner (33) wollte trampen

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Rosenheim - Nachdem ein volltrunkener Kufsteiner bei einem kurzen Stopp an der A93 nicht mehr auftauchte, suchten Polizei, des BRK und Hundestaffel die ganze Nacht nach ihm.

Betrunkener Kufsteiner Ursache für Einsatz von Polizei und Rettungskräften im bayerischen Inntal

Sonntagmorgen gegen 1 Uhr erreichte die Einsatzzentrale Rosenheim der Notruf eines Busfahrers aus Kufstein. Diesem war bei einem Halt auf einem Autobahnparkplatz auf der A93, von einem Konzert in München kommend, ein Fahrgast abhanden gekommen. Wie sich bald darauf herausstellte, war der 33-jährige Kufsteiner noch im Bus mit seiner Freundin in Streit geraten. Stark alkoholisiert hatte er sich deshalb bei der Rast entfernt, um zu Fuß den Heimweg anzutreten. Aufgrund der Minusgrade und des Alkoholisierungsgrades, machte sich die Freundin bald zu Recht Sorgen um ihren leicht bekleideten Lebensgefährten.

Polizei, Feuerwehr, BRK und Rettungshundestaffel suchten bis am Morgen nach dem Kufsteiner, nachdem er auch auf seinem mitgeführten Handy nicht mehr erreichbar war. Gegen 6 Uhr konnte er schließlich in Flintsbach wohlauf angetroffen werden. Als Anhalter stand er an der Hauptstraße und wollte nach Kufstein mitgenommen werden. Zuvor hatte er sich bereits ein Bahnticket von Brannenburg nach Kufstein gekauft. Der Versuch mit dem Zug nach Hause zu fahren war jedoch gescheitert, nachdem die Bahnlinie Rosenheim-Kufstein aufgrund von Suchkräften im Bereich der Bahngleise vorübergehend gesperrt war.

Obwohl der 33-jährige Österreicher nach eigenen Angaben nach seinem Ausstieg aus dem Bus keinen Alkohol mehr konsumiert hatte, hatte er um 6.30 Uhr noch einen Alkoholwert von knapp 1,7 Promille. Er wurde daraufhin von der Verkehrspolizei in Gewahrsam genommen und an die österreichischen Kollegen in Kufstein übergeben.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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