Obduktion des ertrunkenen Eggstätters

Darum steht die genaue Todesursache noch nicht fest

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Kein Gewaltopfer: der ertrunkene Eggstätter.

Rosenheim/Eggstätt - Wenige Tage nachdem ein 32-jähriger Eggstätter tot im Hammerbach aufgefunden wurde, obduzieren Münchner Rechtsmediziner den Leichnam. Eine wesentliche Erkenntnis konnte dabei bereits gewonnen werden, auch wenn genauere Hinweise zur Todesursache erst noch in den kommenden Wochen ermittelt werden müssen.

Update, Dienstag, 13 Uhr:

"So schnell geht das nicht", antwortete Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, auf die Frage unserer Redaktion, ob nun schon weitere, konkrete Hinweise zur Todesursache bekannt wären. Die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Obduktion vom Montagnachmittag seien bereits ein großer Erkenntnisgewinn, betonte der Pressesprecher.

Wie oder warum der Eggstätter schließlich in den Hammerbach gefallen wäre, werde jedoch erst in den nächsten Wochen wenn nicht sogar Monaten ermittelt werden müssen, so Sonntag. "Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen. Stand das Ertrinken beispielsweise im Zusammenhang mit Alkohol, hatte der 32-Jährige Suizidgedanken, all das und noch vieles mehr muss erst einmal geklärt werden", so der Sprecher.

Zwar würden die Gerichtsmediziner und zuständigen Behörden mit Hochdruck an der Aufklärung des Falls arbeiten, dennoch würden endgültige Ergebnisse noch eine Weile dauern, erklärte Sonntag.

Erstmeldung, Montag 17.00 Uhr:

Wie Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, rosenheim24.de mitteilte, sei der 32-Jährige kein Opfer einer Gewalttat gewesen. Bei der gerichtsmedizinischen Obduktion seien keine Hinweise auf einen Gewaltakt oder ein Verbrechen gefunden worden, so Sonntag.

Noch sei es aber zu früh, um andere voreilige Schlüsse in Punkto Todesursache zu ziehen. Es blieben dennoch  für Sonntag lediglich zwei Möglichkeiten übrig: "Entweder er ist in den Hammerbach gesprungen oder ins Wasser gestürzt."

32-Jähriger eine Woche vermisst

Der Vermisstenfall des Eggstätters hatte für Aufsehen in der Rosenheimer Region gesorgt. Seit 30. Juli fehlte von ihm jede Spur. Nachdem seine Familie und Bekannte in der Öffentlichkeit um Hinweise baten, engagierte sich auch die Polizei in der Suchaktion. Allerdings verblich: Am Samstag konnte nur noch der Leichnam des 32-Jährigen im Hammerbach auf Höhe Langenpfunzen gefunden werden.

mwi

Quelle: rosenheim24.de

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