Lawinenopfer stammte aus Raubling

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Oberaudorf - Der Skitourengeher, der am Sonntag am Großen Traithen von einer Lawine erfasst worden war, war ein 45-Jähriger aus Raubling. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Ein Skitourengeher wurde Sonntagmittag nördlich des Großen Traithen von einem Schneebrett erfasst und über einen Felsabhang mitgerissen.

Trotz schnellem Rettungseinsatz, bei dem drei Rettungs- und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kamen, konnte der Verunglückte nur noch tot geborgen werden. Der 45-Jährige Skitourengeher aus Raubling war gemeinsam mit seiner Ehefrau von der Rosengasse im Sudelfeldgebiet zum Großen Traithen (1.852 m) aufgestiegen.

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Am Grat auf rund 1800 m Höhe angekommen, fuhr er gegen 13 Uhr als erster in den sogenannten Nordhang ein. Hierbei löste sich ein kleineres Schneebrett das den 45-Jährigen über eine rund 30 bis 40 Meter hohe Felswand mitriss.

Seine 46-jährige Ehefrau setzte sofort über Handy einen Notruf ab und eilte ihrem Mann, gemeinsam mit zwei unbeteiligten Skitourengehern, darunter eine Ärztin, zu Hilfe. Wenig später trafen bereits die ersten Rettungshubschrauber mit Notärzten ein. Für den Verunglückten kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Seine Ehefrau wurde durch ein Kriseninterventionsteam betreut.

Bilder vom Einsatz:

Lawinenabgang am Großen Traithen

Die Unfallermittlungen werden durch einen Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums geführt. Am Rettungseinsatz waren ein Polizei-, drei Rettungshubschrauber, rund 40 Bergwachtangehörige aus Bayrischzell, Bad Feilnbach, Brannenburg und Oberaudorf, drei Lawinenhundeführer sowie Beamte der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beteiligt.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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