Neuschwanstein-Unfall elektrisiert Japan

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Ein Omnibusfahrer hat am Dienstag im Ostallgäuer Touristenort Hohenschwangau bei einem Wendemanöver auf einem Platz unterhalb von Schloss Neuschwanstein die 30-köpfige Touristengruppe übersehen.

Schwangau/Kempten - Der Unfall mit fünf verletzten Japanern nahe Schloss Neuschwanstein hat großes Interesse bei japanischen Medien ausgelöst. Mehrere Kamerateams sind vor Ort.

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Busfahrer übersieht Touristen: Japaner schweben in Lebensgefahr

Zu einer Pressekonferenz des Klinikums Kaufbeuren, in dem die Urlauber behandelt werden, kamen am Donnerstag drei japanische Kamerateams, sagte ein Sprecher der Polizei Kempten. Mindestens eines von ihnen reiste extra aus dem rund 10 000 Kilometer entfernten Land an, um mehr über den Gesundheitszustand der Verletzten zu erfahren. Außerdem stehe das Polizeitelefon seit zwei Tagen kaum noch still.

Der 57 Jahre alte Reiseleiter der Gruppe und eine 50-Jährige werden weiter auf der Intensivstation des Klinikums Kaufbeuren behandelt. Ihr Zustand sei stabil aber noch kritisch, sagte der Sprecher. Zwei 45 und 66 Jahre alte Frauen und ein 64-Jähriger, die ebenfalls verletzt worden waren, haben das Krankenhaus bereits verlassen.

Ein Omnibusfahrer hatte am Dienstag im Ostallgäuer Touristenort Hohenschwangau bei einem Wendemanöver auf einem Platz unterhalb von Schloss Neuschwanstein die 30-köpfige Touristengruppe übersehen und die fünf Männer und Frauen zwischen einer Steinmauer und dem Bus eingeklemmt. Gegen den 68 Jahre alten Fahrer aus dem Ostallgäu wird nach Polizeiangaben wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

dpa

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