Frau mit Maschinenpistole hingerichtet

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München - Schock für einen 18-Jährigen: Er fand seine Mutter mit schwersten Verletzungen in der Waschküche. Sie starb auf dem Weg ins Krankenhaus - ermordet vom eigenen Mann.

tz-online.de rekonstruiert den Fall so:

Gegen 8.30 Uhr geht Nusreta K. am Samstag in die Waschküche im Keller des Neun-Parteien-Hauses. Der elfjährige Sohn macht seine ein Jahr ältere Schwester kurze Zeit später darauf aufmerksam, dass er Schüsse gehört habe. Doch die erzählt ihm, er hätte das Ausklopfen eines Teppichs gehört.

Um kurz vor 10 Uhr bemerkt der älteste Sohn das Verschwinden seiner Mutter. Als hätte er eine böse Vorahnung, läuft er noch im Unterhemd nach unten. Als sich in der Waschküche nichts tut, tritt er die Tür ein und findet seine Mutter schwer verletzt in einer Blutlache. Er schlägt sofort Alarm. Doch die Ärzte können Nusreta K. nicht mehr helfen. Sie stirbt noch auf dem Weg ins Krankenhaus.

Als die 46-jährige Mutter von vier Kindern in den Keller gegangen war, musste ihr Ehemann Avdurahman K. (48) gefolgt sein. Offenbar hat er sie von hinten mit einer Maschinenpistole hingerichtet. Der Täter feuerte sechsmal auf sie.

Die TZ berichtet, Nusretas Ehemann stellte sich noch am Wochenende der Polizei. Die Tatwaffe war eine Maschinenpistole aus dem jugoslawischen Bürgerkrieg - eine Scorpion.

Das Motiv soll Geld gewesen sein. Avdurahman K. gab im Verhör zu Protokoll, seine Frau hätte ohne sein Einverständnis Geld aus der gemeinsamen Kasse genommen.

Nusreta K. hinterlässt vier Kinder im Alter von elf, zwölf, 15 und 18 Jahren.

Lesen Sie hier die ganze Geschichte

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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