Seehofer stellte sich den Fragen der Bürger

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Als "Ministerpräsident zum Anfassen" präsentierte sich CSU-Chef Horst Seehofer im Ballhaus Rosenheim.

Rosenheim - Hoher Besuch in Rosenheim: Im Ballhaus stellte sich CSU-Chef Horst Seehofer gestern Abend den Fragen der Bürger - als "Ministerpräsident zum Anfassen".

Voll besetzt war der große Ballhaus-Saal, als der Spitzenkandidat der Christlich-Sozialen Union in der heißen Phase des Wahlkampfs den Rosenheimern einen Besuch abstattete. Es war die vierte Station seiner Tour unter dem Titel "Seehofer direkt". Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner empfing anfangs den CSU-Chef, Moderator Wolfram Weimer führte anschließend durch das Programm und Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig animierte am Ende der Veranstaltung nochmal, das "Kreuz" an der richtigen Stelle zu machen.

Die Fragen des Publikums waren vielfältig. Dem Flintsbacher Bürgermeister Wolfgang Berthaler, Sprecher der Inntalgemeinden, brannten die Themen "Brennerbasistunnel" und "Aufhebung der Mautfreiheit" unter den Nägeln. Pruttings Rathauschef Hans Loy erkundigte sich nach dem Stand in Sachen Schwerbehinderten-Bundesleistungsgesetz. Aber auch die NSA-Affäre, die Finanz- und Bankenkrise, wichtige Straßen- und Schienenprojekte, die Erdgasbohrungen im westlichen Chiemgau, erneuerbare Energien sowie der dempgraphische Wandel mit seinen Herausforderungen kamen zur Sprache. Zum Länderfinanzausgleich erklärte Seehofer, dass Bayern nicht zur Melkkuh Deutschlands werden dürfe. "Wir stehen gut da und das muss auch so bleiben", sagte er. Nichtsdestotrotz gebe es Themen, bei denen dem Freistaat Bayern in seiner Entscheidungsmacht die Hände gebunden seien.

Außerdem bekannte sich der Ministerpräsident zum "Europa der Regionen". Bayern habe den großen Vorteil, in dessen Mitte zu liegen. "Das bietet uns wunderbare Chancen - auch im Hinblick auf Wirtschaftsbeziehungen mit Osteuropa". Bei einem Umtrunk und viele Gesprächen klang der Abend aus.

Horst Seehofer im Ballhaus Rosenheim

aez

Quelle: rosenheim24.de

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