Viele Unfälle durch Schnee und Glatteis

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Landkreis - Tief Mischka hat weiten Teilen Deutschlands den Winter gebracht. Auch in der Region machten Schnee und Glatteis den Autofahrern am Donnerstag zu schaffen.

Schnee gab es am Donnerstag eigentlich überall. Dieser machte vor allem Autofahrern und Pendlern zu schaffen. Außerdem ließen in dem Chaos auch zwei Menschen ihr Leben.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, verlor eine Frau (41) bei Soest (NRW) die Kontrolle über ihren BMW und krachte gegen einen Baum. Sie starb noch an der Unfallstelle. Auf der A33 bei Osnabrück wollte eine Frau (44) einer anderen helfen, die nach einem Unfall in ihrem Wagen eingeklemmt war. Kurz darauf schleuderte ein anderer Wagen in die Unfallstelle und erfasste die 44-Jährige. Sie starb im Krankenhaus.

Auch aus anderen Regionen Deutschlands wurden zahlreiche und teils schwere Unfälle gemeldet. Allein in den Allgäuer Landkreisen meldete die Polizei am Donnerstagmorgen mehr als 50 Unfälle. In Niederbayern gab es in der Nacht etwa 15 Unfälle, bei denen ein Schaden von 100 000 Euro entstand. Ursache war nach Polizeiangaben in den meisten Fällen zu schnelles Fahren. Auch unsere Region blieb davon nicht verschont.

Sieben Unfälle in einer Stunde

Alleine im Bereich Wasserburg musste die Polizei am Morgen binnen einer Stunde sieben (!) Unfälle aufnehmen. Dabei gab es mindestens drei leicht- und eine schwerverletzte Person(en) und erheblichen Sachschaden von insgesamt weit über 40.000 Euro.

Glatteisunfall bei Hohenlinden

Kurz nach Hohenlinden kam es auf der Straße in Richtung Flughafen München am Vormittag zu einem weiteren Crash. Gott sei Dank wurde dabei niemand verletzt. Es gab jedoch zwei Totalschäden.

Unfall kurz nach Hohenlinden

In den Gegenverkehr gekracht

Schon am Mittwochnachmittag war ein 18-jähriger Fahranfänger bei Teisendorf ins Schleudern geraten und auf der Gegenfahrbahn mit einem anderen Auto kollidiert. Dabei gab es eine Verletzte und 10.000 Euro Schaden.

Auto kollidiert mit Schneeräum-Fahrzeug

Im Landkreis Traunstein kam es bei Chieming zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Winterdienst-Fahrzeug. Dabei wurde ein Auto erheblich beschädigt.

Zwei Verletzte nach Kollision

Auf der Staatsstraße 2107 stießen am Nachmittag bei Kastl (Landkreis Altötting) ebenfalls zwei Autos zusammen. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Freude für Wintersportler

Was die Autofahrer ärgert, freut im Umkehrschluss die Wintersportler. Überall herrschen gute Pistenbedingungen. Ob Chiemgau, Fichtelgebirge, Zugspitze, Allgäu oder der Bayerische Wald - es soll weiter schneien, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstag sagte. Vor allem in der Nacht auf Freitag sollte reichlich Neuschnee hinzukommen - im Allgäu bis zu 25 Zentimeter. Auf der Zugspitze lagen am Donnerstag knapp 3,5 Meter Schnee.

Ähnlich ist es im Chiemgau. Der schneearme Dezember lasse sich nicht aufholen, doch sei das Wetter inzwischen „fantastisch“, sagte ein Sprecher der Gemeinde Reit im Winkl. Im Tal liege mehr als ein halber Meter Schnee. Die Bedingungen seien ideal für Skifahrer, Langläufer, Winterwanderer, Skitourengeher - und für Fotografen. Auch am Wendelstein soll am Freitag endlich der Skibetrieb aufgenommen werden.

redro24/mw/dpa

Quelle: rosenheim24.de

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