"Chiemsee-Gral" wechselt bald den Besitzer

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der Kessel besteht aus ca. 10 kg 18 karätigem Gold und ist rund 30 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von ca. 50 cm.

Seebruck/St. Gallen - Das Schweizer Konkursamt, das mit dem Verkauf des "Chiemsee-Grals" betraut wurde, kann sich vor Anfragen kaum retten. Mittlerweile wurde das Stück von der Homepage entfernt.

Die Wanderschaft des ominösen "Chiemsee-Grals", der im September 2001 von zwei Schatzsuchern im Bayerischen Meer gefunden wurde, hat bald ein Ende: Das Konkursamt zu Rapperswil in der Schweiz, das mit dem Verkauf des Goldkessels betraut wurde, hat mittlerweile genügend Interessenten zusammen. "Wir sind in der letzten Phase des Verkaufs und verhandeln nun mit den Bietern", erklärte Katharina Kuster vom Konkursamt. Mittlerweile wurde das Stück auch von der Homepage der Schweizer Behörde entfernt. Ein endgültiger Käufer sei allerdings noch nicht gefunden.

Zur Konkursmasse wurde der Goldkessel, der aus rund zehn Kilogramm 18-karätigem Gold besteht, weil der letzte Besitzer wegen Betrugs zu einer dreieinhalb Jährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde und mit seiner Firmen in Insolvenz ging. Auch der Landkreis Traunstein überlegte anfangs noch, bei der Versteigerung mitzubieten. Bei einer Abstimmung im Januar 2013 entschied sich der Kreisausschuss aber einstimmig gegen den Erwerb. Allein der Materialwert des "Chiemsee-Grals" liegt heute bei über 300.000 Euro.

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser