Neue Fotos: So liefen die Löscharbeiten heute

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Löscharbeiten im steilem Gelände

Bayrischzell - Auch nach tagelangen Löscharbeiten sind die Feuer an der Klarer Hochalm nicht unter Kontrolle. Erneut sind Brandwachen nötig.

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Da die Polizeihelikopter bei dem Einsatz in den beiden vergangenen Tagen enorm Flugstunden gesammelt hatten, standen diese für die heutige Brandbekämpfung wartungsbedingt nicht mehr zur Verfügung. Die Einsatzleitung der Feuerwehr konnte sich jedoch eines Bundeswehrhubschraubers bedienen. Mit diesem wurden insbesondere die mittlerweile bis zu dem Berggrat vorgedrungenen Glutnester und Flammen bekämpft. In dem darunter liegenden Gebiet löschten Feuerwehrleute, die teilweise mit Rückenspritzen, Schaufeln, und Pickeln ausgerüstet waren und zudem von Bergwachtangehörigen in steilerem Gelände gesichert wurden. Bereits am Vormittag war es gelungen 2.000-Liter-Behälter mit einer nahegelegenen Materialseilbahn in höheres Gelände zu verbringen, an die entsprechende Leitungen zur Wasserentnahme angeschlossen werden konnten.

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Die Einsatzleitung der Feuerwehr bezeichnete den Einsatz als nicht ungefährlich und für die überwiegend freiwilligen Helfer als sehr anstrengend. Über die meist als Zweierteam in das Gelände geschickten Brandbekämpfer sind beispielsweise Listen geführt worden, damit zum Einsatzende die Rückkehr aller Einsatzkräfte sichergestellt werden konnte. Insgesamt waren heute über 100 Personen am Brandort eingesetzt, darunter auch etwa 30 Angehörige der umliegenden Bergwachten.

Trotz der großen Anzahl an Helfern gelang es wiederum nicht die Flammen und insbesondere die Glutnester vollständig abzulöschen. Problematisch waren hier die am Tag wieder auffrischenden Winde.

Wie in den Nächten zuvor werden nun Brandwachen die Nacht am Berg verbringen. Über die für Donnerstag geplanten Maßnahmen beraten derzeit die beteiligten Organisationen.

Über weitere Entwicklungen werden Sie hier aktuell informiert.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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