Highlights der Wiesn 2010: Raketenriese und Dschungelcamp

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Die Wiesn-Festleiterin Gabriele Weishäupl zusammen mit dem Sprecher der Wiesn-Wirte, Toni Roiderer.

Die Wiesn ist 200 Jahre alt und kein bisschen müde. Im Gegenteil: Zu ihrem Jubiläum legt das Volksfest noch mal richtig zu. Mehr Sicherheit, höhere Fahrgeschäfte und einen Tag länger Feiern.

Überblick zur Jubiläumswiesn

Vom 18. September bis zum 4. Oktober erwartet Festleiterin Gabriele Weishäupl mehr als die üblichen sechs Millionen Besucher. Die wichtigsten Neuerungen der Jubiläumswiesn:

Rocket: Zum ersten Mal wird das Fahrgeschäft Rocket Wiesnbesucher fast bis in den weißblauen Himmel katapultieren. Mit 66 Metern ist es 16 Meter höher als das Riesenrad. Dabei steigen die Passagiere in Raketengondeln in die Höhe. Dort drehen sie sich in einem Flugradius von 32 Metern und mit bis zu 60 Stundenkilometern. Als Schmankerl obendrauf: Die Gondeln überschlagen sich auch noch um die eigene Achse. Die Weltneuheit feierte erst vor zwei Wochen in Düsseldorf Premiere.

Amazonas: Der Dschungel zu Gast auf dem Oktoberfest– das klingt erstmal harmlos. Ist es aber nicht. Die Reise geht über drei Etagen durch den tropischen Regenwald, doch entspannen können sich die Besucher dabei nicht. Für sie geht es über einen Hindernisparcours, vorbei an Wasserfällen sowie ausbrechenden Vulkanen und über Hängebrücken. Dabei schmücken lebende Reptilien und Schlangen sowie exotische Spinnen und fleischfressende Piranhas den Weg. Für die Sicherheit von Besuchern und Tieren wird allerdings garantiert.

Sicherheitslage auf der Wiesn:

Stadtrat: Anti-Terrorsperre für Jubiläums-Wiesn

Wiesn wird zur Festung

Sicherheit: „Die Sicherheit ist definitiv so hoch wie nie“, sagt Weishäupl. So wird erstmals ein dreifacher Sicherheitsring rund um das Festgelände errichtet. Näheres dazu wird es allerdings erst in ein paar Wochen geben. Dann werden die Anwohner informiert, wo sie während der 17 Tage parken und fahren dürfen. Doch auch auf der Theresienwiese selbst wurden noch Gefahren aus dem Weg geräumt. „Jedes Jahr gibt es einen Sicherheitsreport nach der Wiesn. Entsprechend nehmen wir dann Änderungenvor“, sagt Wolfgang Schäuble, der Leiter der Berufsfeuerwehr.

Auf'baut wird: Die Theresienwiese als Baustelle

Auf'baut wird: Die Theresienwiese als Baustelle

Mehr zum Rauchverbot:

Wiesn-Wirte: Kein Bier für Raucher

Wiesn: Rauchen auf eigene Gefahr

Rauchverbot: Ab dem 1. August gilt das Rauchverbot in Bayern und damit auch auf der Wiesn. „Wirte sind gesetzestreue Bürger und richten sich natürlich nach dem neuen Gesetz“, sagt Wirte-Sprecher Toni Roiderer. Wie das bei den einzelnen Zelten im Detail umgesetzt wird, ist noch nicht ganz klar. Sicher ist, dass Sepp Krätz einen Raucherbalkon an sein Zelt „Hippodrom“ anbringen lassen wird. „Ich appelliere an die Vernunft der Besucher: Trinkt’s a Maß mehr statt zu rauchen“, gibt Roiderer das Wunsch-Motto vor.

Festhallen: Zur Jubiläumswiesn wurde das Paulanerzelt „Winzerer Fähndl“ neu gebaut. So wurden die Front- und Rückfassade großflächig verglast, die Fluchtwege wurden optimiert und die Damentoiletten verlegt. Für gehbehinderte Gäste wurde eine eigene Box gebaut. Auch das Augustiner-Festzelt hat sich verändert: Nach dem historischen Vorbild von 1926 wird ein 25 Meter hoher Turm errichtet.

Kulinarisches: Nach zweijähriger Pause ist die Metzgerei „Vinzenzmurr“ wieder auf dem Oktoberfest. Hier gibt es unter anderem Saures Lüngerl vom Kalb, frisch geschabten Hackepeter oder Tatar und andere traditionelle Metzgergerichte. Erstmals wird die Imbissbude „Zum Spanferkel“ auf der Theresienwiese vertreten sein. Neben gegrillten Schweinebratenspezialitäten gibt es hier Leberkäse, Bratwurst und Fleischpflanzerl aus Spanferkelfleisch.

tz

Quelle: Oktoberfest live

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