Nach Messerattacke in Grafing

"Hilfe ich verblute!" - Ersthelfer schilderte dramatische Momente

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Bahnhof in Grafing

Grafing - Er lag noch neben seiner hochschwangeren Frau im Bett, als Torben Puhlmann die Hilferufe hörte. Dann eilte er hinaus zum Grafinger Bahnhof - ohne zu wissen, in welche Lebensgefahr er sich damit begab

Der 39-Jährige, der nun im Gespräch mit dem Merkur seine Eindrücke schilderte, lebt nur wenige Meter vom Tatort entfernt. Am Tag nach dem Messerangriff wird er zum dritten Mal Vater - doch es hätte auch alles anders kommen können. 

"Hilfe ich verblute!" Diese Schreie reißen den Lehrer gegen 5 Uhr aus dem Schlaf. Am Fenster sieht er nichts, ruft aber die 110 und geht hinaus in die Dämmerung. Dort entdeckt er den verletzten 58-jährigen Zeitungsausträger Johannes B.

"Ein Allah-Fan hat mir in den Rücken gestochen", erzählt ihm der Verletzte. Er habe "Allahu akbar" gerufen. Weitere Ersthelfer und die Polizei kommen an - da steht plötzlich der Messerstecher in unmittelbarer Nähe vor Puhlmann und dem Verletzten. "Das ist der Mann, der hat mir in den Rücken gestochen", ruft das Opfer. 

Angst vor einem Selbstmordanschlag

Doch der Attentäter wirkt nun völlig ruhig, gesprochen habe er nicht. Als die Polizeistreife zurückkommt, geht der Täter auf das Auto zu. Puhlmann fällt der auffällig breite Gürtel des Mannes auf und denkt an ein Bomben-Selbstmordattentat. Doch Paul. H. lässt sich widerstandslos festnehmen. Der Zeitungsausträger überlebt - anders als ein Wasserburger (56).

Lesen Sie den ausführlichen Artikel hier auf merkur.de.

Quelle: rosenheim24.de

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