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Fall Peggy bei "XY": Polizei von Resonanz überrascht

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Ein Gedenkstein mit dem Porträt von Peggy auf dem Friedhof in Nordhalben (Bayern).

Lichtenberg/Bayreuth - Nach einem Aufruf im ZDF sind bei der Polizei bis zum Donnerstagnachmittag 200 Hinweise im Fall Peggy eingegangen.

Die Schülerin war vor 14 Jahren im oberfränkischen Lichtenberg (Landkreis Hof) spurlos verschwunden. Am Mittwochabend war Peggys ungeklärtes Schicksal Thema in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“. Ob die Hinweise die Ermittler aber wirklich weiterbringen, könne noch nicht beurteilt werden, sagte ein Sprecher der Polizei in Bayreuth der Deutschen Presse-Agentur.

Man müsse die Angaben nun auswerten und überprüfen. Die große Zahl der Anrufer habe die Polizei jedoch überrascht. Schließlich liege der Fall bereits 14 Jahre zurück. In der Sendung kamen Peggys Mutter, der leitende Ermittler der Bayreuther Kripo und Zeugen zu Wort, die Peggy im Mai 2001 zuletzt gesehen hatten.

Die damals Neunjährige war auf ihrem Heimweg von der Schule spurlos verschwunden. Zwar wurde später ein geistig behinderter junger Mann aus Lichtenberg als ihr Mörder verurteilt, inzwischen ist er in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen worden. 2012 startete die Staatsanwaltschaft Bayreuth neue Ermittlungen in dem Fall - bislang allerdings ohne Durchbruch.

dpa

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