Auf geht´s Maxi Richtung Rekord!

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Altötting/Bodman - Er kann es schaffen! Maxi ist gerade dabei, den Bodensee zu queeren. Er will die 64 Kilometer durchschwimmen und einen Rekord aufstellen. *neue Fotos*

Fünf Monate Vorbereitung, ärztliche Untersuchungen und stundenlange Tests in kaltem Wasser. Nun wird sich zeigen, wie gut Maximilian Melyarki vorbereitet ist. 64 Kilometer will er in etwa 25 bis 26 Stunden schwimmen - und das ohne Neoprenanzug. Wenn er es schafft, den Bodensee von Bodman nach Bregenz zu queeren, stellt Maxi einen neuen Rekord auf!

Maxi will den Rekord!

Maxi will Bodensee durchschwimmen

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Auf der ganzen Strecke wird er mehr als 20.000 Kalorien verbrauchen. Maxi wird zwischen 70.000 und 100.000 Armzüge machen. Hinzu kommen die Schmnerzen, die er vor allem in den ersten Stunden spüren wird.

"Das Problem ist der innere Schweinehund. Weil Aufgeben ist keine Option. Ich glaube, dass jeder Mensch viel mehr kann, als er denkt. Es ist nur die Faulheit, die einen zum Aufgeben bringt. Das ist die Herausforderung", sagte er Innsalzach24.de schon im Juni.

Seit vergangenen Freitag ist Maxi mit seinem Team am Bodensee. Seitdem wurde weiter eifrig trainiert. Alles für den großen Moment.

Letzter Trainingstag am Bodensee

Maxi trainiert kurz vor der Bodenseequerung

Perfekte Bedingungen für Maxi

Das Wasser ist sein Element, hier fühlt sich Maxi so richtig wohl. Der Startschuss ist um 9.05 Uhr gefallen. Nun schwimmt und schwimmt und schwimmt der ehrgeizige Student seinem Ziel entgegen. Optimale Bedingungen sind es an diesem Dienstag, um den Rekord zu knacken. Das Wasser ist ruhig, der Himmel leicht bewölkt und die Wassertemperatur liegt bei 22/23 Grad. Gegen 10 Uhr hat Maxi bereits über zwei Kilometer geschafft - aber über 60 Kilometer liegen noch vor ihm. "Momentan freu ich mich noch über jede Welle, die kommt", sagt Maxi nach dem Start. Noch ist mir ziemlich langweilig."

Bilder vom Start:

Maxi will Bodensee durchschwimmen: Bilder vom Start

Am frühen Nacmittag gegen 14.30 Uhr hat Maxi das erste Viertel geschafft - 15 Kilometer konnte er schon hinter sich lassen. Auch das Wetter spielt weiter mit. "Langsam werden die Arme schwer - aber alles ganz normal", meint der Extremschwimmer. "Es ist nicht zu heiß, wir haben leichten Gegenwind und eine Wassertemperatur von 24 Grad", sagt unser Kollege Thomas Friemel von radio-extra aus Hof, der uns vom Beiboot aus auf den neuesten Stand hält.

Spätzle sollen Power geben

Im Wasser wird Maxi mit Nahrung versorgt.

Für genügend Verpflegung muss natürlich auch gesorgt sein. Maxi darf als "Freiwasserschwimmer" keinen direkten Kontakt mit dem Beiboot haben oder darauf Rast machen. Das ist genau wie der fehlende Neoprenanzug Teil des Rekordvesuchs. Darum gab es also im Wasser Brot mit Nuss-Nougat-Creme, Kaffe Tee und sogar Spätzle. Das sollte Kraft für die nächsten, anstrengenden Kilometer geben.

Wir halten Sie auf dem Laufenden, wie es für Maxi läuft. Weitere Infos und weitere Bilder vom Rekordversuch folgen!

Quelle: innsalzach24.de

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