Nach Drohanruf im Rathaus: Lage entspannt

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Am Dienstag gab es am Rathaus in Bruckmühl einen Drohanruf. Das Gebäude wurde sofort geräumt.
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Bruckmühl - Wegen eines Drohanrufs wurde am Dienstagmittag das Rathaus komplett geräumt. Mittlerweile konnte aber Entwarnung gegeben werden.

Große Polizeiaktion in Bruckmühl: Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd erklärte auf Anfrage von rosenheim24.de, dass "es am Dienstag, gegen 11.30 Uhr, einen Drohanruf im Rathaus gegeben hat. Das Gebäude wurde sofort von den Einsatzkräften geräumt."

Über den Inhalt des Anrufs konnte der Pressesprecher bislang noch keine Angaben machen. Besonders brisant: In der Nähe des Rathauses steht auch eine Schule. Sonntag meinte: "Die Schüler wurden durch einen Hintereingang nach draußen in Sicherheit gebracht."

Polizeiaktion am Bruckmühler Rathaus

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Die Polizeimeldung

Mittlerweile hat sich aber die Lage in Bruckmühl wieder entspannt. "Die Absuchung des Gebäudes mit Polizeihunden verlief ergebnislos. Daher konnte das Rathaus auch um ca. 13 Uhr wieder für die Angestellten wieder freigegeben werden. Allerdings besteht die Absperrung um das Gebäude weiterhin, da die Beamten vor Ort noch wegen des Drohanrufs ermitteln. Es handelt sich dabei immerhin um einen Straftatbestand."

Und ein Drohanruf wird in Einzelfällen auch mit hohen Strafen bedacht. "Bei einem solchen Drohanruf greift der § 126 (Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten). Dazu kommt dann im Einzelfall auch noch der Tatbestand der Bedrohung oder Nötigung. So ein Drohanruf kann dann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden," so Sonntag.

Darüber hinaus werden dem Anrufer auch die Kosten des Polizeieinsatzes auferlegt. 

Quelle: rosenheim24.de

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