Kripo ermittelt: 22-Jähriger leblos geborgen

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Burghausen - Am Sonntagmorgen fand ein Fischer eine leblose Person im Flussbett an der Salzach. Die Kripo Mühldorf untersucht jetzt, wie es zu dem Tod des 22-Jährigen kam:

Update 14.50 Uhr:

Am Sonntagmorgen, den 5. Oktober stellte ein Fischer an der Salzach eine leblose, männliche Person im Flussbett fest. Der gerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei Mühldorf untersucht jetzt, wie es zu dem Tod des Mannes kam:

Gegen 8.50 Uhr sah ein Fischer an der Salzach eine leblose Person im Flussbett liegen. Der Mann lag in Ufernähe und schien nicht bei Bewusstsein zu sein. Der gerufene Notarzt konnte für ihn allerdings nichts mehr tun, er war bereits verstorben.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, das es sich bei dem Mann um einen 22-Jährigen aus Burghausen handelt der wohl 6,50 Meter tief von einer Mauer ins Flussbett fiel. Wie es allerdings zum Tod des Mannes kam und warum er von der Mauer abstürzte, ist weitestgehend ungeklärt.

Beamte des Traunsteiner Kriminaldauerdienstes übernahmen noch am Vormittag die erste Tatortarbeit. Eine Obduktion soll jetzt die näheren Umstände zum Tod des jungen Mannes klären. Die Kripo bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung:

Die Kriminalpolizeistation Mühldorf übernimmt die weiter Sachbearbeitung zum Tod des Mannes und bittet unter Tel. 08631/36730 um Hinweise aus der Bevölkerung.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung:

Zu einem tragischen Zwischenfall ist es in der Nacht auf Sonntag an der Burghauser Salzlände gekommen. Ein junger, einheimischer Mann war - vermutlich alkoholisiert - gegenüber der Gaststätte Salzburger Hof von einem hüfthohem Betonsockel gefallen und mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und ist anschließend auf dem Steinboden aufgeschlagen, der direkt an die Salzach angrenzt.

Ein Fischer fand den Verunglückten gegen 9 Uhr am Morgen und alarmierte die Einsatzkräfte. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Bergung gestaltete sich schwierig: Da der Zugang an dieser Stelle neben der Salzach fast unmöglich ist, musste Personal der Feuerwehr mittels Gelenkmast und Absturzsicherung hinabgelassen werden. Kräfte der Wasserwacht fuhren mit Booten an. Nur so konnte die Leiche dann mit Hilfe einer Rettungstrage nach oben befördert werden. Die Salzlände musste während des Einsatzes für etwa eineinhalb Stunden gesperrt werden.

Rettungseinsatz an der Salzach

Wie es zu dem Zwischenfall kam, ist derzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen würden in alle Richtungen laufen, hieß es auf Anfrage von innsalzach24.de seitens der Polizei. Demnach könne auch ein Fremdverschulden noch nicht ganz ausgeschlossen werden, auch wenn ein solches Szenario unwahrscheinlich sei. Die Leiche soll nun obduziert werden, um Klarheit über die Todesursache zu erhalten. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen aufgenommen.

Timebreak21/redis24

Quelle: innsalzach24.de

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