Hautnah dabei im Bundespolizei-Hubschrauber

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Rosenheim – Die Bundespolizei-Fliegerstaffel trainiert zur Zeit für den Notfall im Gebirge. rosenheim24 ist bei einem Übungseinsatz mitgeflogen.

Vorsichtig tastet sich der Pilot an den schmalen Berg-Pfad heran, dann berührt die Kufe des Hubschraubers den Boden. Nun könnte ein Notarzt schnell herausspringen und zum Beispiel einen verunglückten Bergsteiger versorgen. Diese und ähnliche Manöver trainiert die Bundespolizei-Fliegerstaffel in Oberbayern. rosenheim24 ist bei einem Übungseinsatz im Polizeihubschrauber mitgeflogen:

Rund 50 Angehörige des Flugdienstes bereiten sich eine Woche lang auf Einsätze im Gebirge vor. Dieses Jahr trainieren sechs Fluglehrer 13 junge Piloten und Flugtechniker. Die herausfordernden Bedingungen der Alpen werden vor allem mit dem Eurocopter EC120 bewältigt.

Seit dem 29. Mai sind die Polizeihubschrauber zu Gast bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim und fliegen vom Bernauer Moor aus in die Berge, bald geht es weiter nach Füssen. Die Fluglehrer sind mit dem Ablauf der Übung bisher sehr zufrieden, gerade das Wetter der letzten Tage bot ausreichend Gelegeheit für realistische Trainings-Einsätze.

Bilder vom Hubschrauber-Training:

Polizei-Hubschrauber üben im Gebrige

Die Polizei-Flieger bitten um Verständnis, dass es zeitweise zu Beeinträchtigungen durch Fluglärm kommen kann. „Wir üben nicht zum Selbstzweck, wir trainieren junge Piloten und Flugtechniker für zukünftige Einsätze“, betont Fluglehrer Björn Becker im Interview mit rosenheim24. So werden die in der Region ausgebildeten Piloten unter anderem in den Christoph-Rettungshubschraubern mit Sitz in Traunstein und Kempten eingesetzt.

red/cs

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © cs

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