Auch Wasserburger unter Petitions-Unterzeichnern

Kampfhunde-Verordnung: Ausschuss hat beraten

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Landkreis – Es bleibt bei der Kampfhundeverordnung und auch an der Rasseliste wird nichts verändert. Ein Fakt der alle Petenten enttäuschen wird. Der Petitionsausschuss im Landtag hat am 24. Februar 2016 darüber beraten.

Die Petentin forderte die Überprüfung, ob eine Rasseliste weiter sein müsse und ob die Kampfhundeverordnung gelockert werden könnte. Doch die Ausschussmitglieder waren sich einig und haben sich einstimmig dagegen entschlossen. Die Petition wurde negativ zum Abschluss gebracht.

„Es gibt keine Änderung in der Kampfhundeverordnung, die Rasseliste bleibt“, heißt es aus der Pressestelle des bayerischen Landtags gegenüber wasserburg24.de.

Warum hat der Ausschuss so entschieden?

In der Begründung der Ausschussmitglieder hieß es, es gelte einen ausgewogenen Schutz der Bevölkerung vor Gefahren zu wahren. Dieser stehe vor den Interessen der Tierhalter.

Die Entscheidung sei verfassungskonform, waren die Ausschussmitglieder überzeugt. Am 24. Februar 2016 wurde die Petition behandelt, die Kampfhundeverordnung beinhaltet eine Rasseliste, in der beispielsweise folgende Hunderassen zu Kategorie 1 zählen: Pitbull, Bandog, American Staffordshire Terrier sowie Staffordshire Bullterrier und Tosa Inu.

Kategorie 2 hat folgende Rassen gelistet: Alana, American Bulldog, Bullmastiff, Bullterrier, Cane Corso, Dogo Argentiono, Bordeauxdogge, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastino Espaniol, Mastino Neapolitano, Dogo Canario, Perro de Presa Mallorquin und Rottweiler.

Viele Kommunen erlauben keine Haltung von Hunden, die in Kategorie 1 zu finden sind. Für erklärte Kampfhunde gilt in vielen Städten und Gemeinden eine höhere Hundesteuer.

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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