Wolfsverdacht

War der Inntal-Wolf nur auf Durchreise?

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Brannenburg - Wohl am frühen Samstagmorgen wurde eine Rothirschkuh gerissen - möglicherweise von einem Wolf. Die Bauern in der Region wünschen sich, dass sich das nicht bestätigt.

Am Samstagmorgen wurde eine Rothirschkuh tot aufgefunden, die nur wenige Stunden zuvor gerissen wurde. Sie lag auf einer Wiese am Waldrand. "In entlegener Lage" und weitab von Wanderwegen und Siedlungen, so Stefan Zoller, der Sprecher vom Landesamt für Umwelt, gegenüber dem OVB. 

Wenn es ein Wolf war und nicht ein streunender großer Hund, könne dieser aber schon wieder weit weg sein: "Junge Wölfe legen auf ihren Wanderungen weite Strecken zurück. Oft sind es 50, 60 Kilometer in einer Nacht", so Zollner.

Das wünschen sich die Bauern. "In unserer dicht besiedelten Region hat der Wolf keinen Platz", meint Josef Bodmaier, Obmann der Bayerischen Bauernverbands im Kreis Rosenheim. Ein Wolf würde der Landwirtschaft nur Probleme bringen. Schutzmaßnahmen seien teuer, insbesondere für kleine Almbetriebe. So würde sich eine Almbewirtschaftung dann für viele nicht mehr lohnen, mit negativen Auswirkungen auf das Landschaftsbild, warnt Bodmaier.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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