Zugunglück bei Bad Aibling

Prozess könnte noch in diesem Jahr beginnen

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Bad Aibling - Am 9. Februar kamen bei dem furchtbaren Zugunglück von Bad Aibling 12 Menschen ums Leben, mehr als 90 wurden verletzt.

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Der damals diensthabende Fahrdienstleiter sitzt seit April in Untersuchungshaft. Es besteht der Verdacht, dass er entgegen einem bestehenden Verbot im Dienst bis unmittelbar vor der Kollision der Züge durch die Nutzung eines Online-Computerspiels abgelenkt war und daher hinsichtlich des Kreuzungsverkehrs der beiden Züge aus Unachtsamkeit von falschen Annahmen ausging.

Mitte Juli erhob die Staatsanwaltschaft Anklage. Sie wirft dem Fahrdienstleiter fahrlässige Tötung in zwölf Fällen und fahrlässige Körperverletzung in 89 Fällen vor. Seitdem gibt es nur sehr spärlich bis gar keine neuen Informationen. 

Prozess rückt immer näher

Wie Radio Charivari jedoch am Mittwoch berichtete, rückt der Prozess scheinbar immer näher. Ein Sprecher des Landerichts Traunstein sagte gegenüber dem Radiosender, dass sich die Kammer bemühe, dass der Prozess noch in diesem Jahr beginnen könne

Zuständig für das Verfahren ist die zweite Strafkammer. Wie viele Verhandlungstage das Gericht ansetzt, stehe derzeit noch nicht fest.

Quelle: mangfall24.de

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