Feuerwehr-Großeinsatz auf dem ehemaligen US-Areal in Mietraching

"Gefahrgut" in der Post keine Seltenheit

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Mietraching - Ein Paket löste am Samstag einen Großalarm aus. Bleiben zwei Fragen: Wie geht es dem Verletzten und wie einfach kann man eigentlich Gefahrgut verschicken?

50 Einsatzkräfte, ein Gefahrgutspezialist der Verkehrspolizei Rosenheim, die Polizei Bad-Aibling und die Fachgruppe Gefahrgut unter der Führung der Feuerwehr Heufeld waren Samstagvormittag auf Achse.

Ein unscheinbares Paket löste einen Großeinsatz in Mietraching aus.

Der Grund: Beim Umladen der Pakete im Postverteilerzentrum auf dem B&O-Gelände in Mietraching, fiel ein Päckchen zu Boden.

Die Folge: Der Inhalt des Päckchens, Zinkpulver und Ammoniak, löste eine chemische Reaktion aus. Der ätzende Dampf, der beim Herunterfallen des Transportgutes austrat, wurde von einem Mitarbeiter eingeatmet.

Die DHL-Pressestelle teilte uns mit, dass er bereits auf dem Weg der Genesung ist und sich nur noch zur Beobachtung im Krankenhaus befindet. Der Betroffene hat sich inzwischen sogar selbst bei der Redaktion gemeldet und angegeben, dass er sich "auf dem Weg der Besserung" befinde. Die Produktionshalle wurde von der Feuerwehr bereits am Samstagnachmittag wieder freigegeben.

Wie leicht kann Gefahrgut per Post verschickt werden?

Allgemein gilt: Gefahrgut muss gekennzeichnet werden, sonst kann es nicht verschickt werden. "Das Gefahrgut, das am Samstag heruntergefallen ist, war selbstverständlich gekennzeichnet", erläutert Andreas Hildebrand, 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heufeld. Die Fachgruppe Gefahrgut unter der Führung der Feuerwehr Heufeld war ebenfalls vor Ort. Der Kommandant weiß auch, dass solche Gefahrgut-Transporte "ganz normale Geschichten" sind, denn sie finden tagtäglich ihren Weg durch die Republik. Natürlich gekennzeichnet - am Paket und am Lkw, der die Lieferung ausfährt.

bp

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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