Bad Honnef: Plus-Energie-Haus: Eine Frage der Präzision

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Plus-Energie-Haus: Eine Frage der Präzision

012.01.1212.01.12|Strom & Energie|
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Bad Honnef - Die Wärmedämmung ist entscheidend für den Heizenergiebedarf eines jeden Hauses. Deswegen sollte man in diesem Bereich äußerste Präzision walten lassen.

In Fertigbauweise präzise vorproduzierte Wandelemente sind eine gute Voraussetzung für den Bau eines Plus-Energie-Hauses.

© BDF/Rolf Vennenbernd

In Fertigbauweise präzise vorproduzierte Wandelemente sind eine gute Voraussetzung für den Bau eines Plus-Energie-Hauses.

Umgekehrt birgt sie auch das größte Energiespar-Potenzial, denn die Wärmeverluste durch die Außenbauteile sind für 50 bis 75 Prozent der Energieverluste eines Gebäudes verantwortlich. Wer als Bauherr diese Verluste weitgehend vermeidet, kann unter dem Strich sogar vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger werden – mit einem Plus-Energie-Haus. Voraussetzung dafür ist eine intelligente Konstruktion der Haushülle und eine präzise Bauausführung.

„Bei der Planung eines Plus-Energie-Hauses, das mehr Energie erzeugt als seine Bewohner verbrauchen, sollte auf die Konstruktion der Außenbauteile ebensoviel Wert gelegt werden, wie auf die Haustechnik“, rät der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, Dirk-Uwe Klaas. Die wichtigsten Tipps sind luftdicht zu bauen und Wärmebrücken zu vermeiden. Es lohnt sich: Nach Berechnungen des Bundesbauministeriums haben beide Maßnahmen ein ähnlich hohes Energiesparpotenzial wie die Nutzung einer Solaranlage, nämlich mehr als 10 kWh pro Quadratmeter und Jahr.

Luftdicht bauen und Wärmebrücken vermeiden

 Bauteilfugen und Undichtigkeiten in der Gebäudehülle verursachen einen unkontrollierten Luftwechsel, durch den Wärme verloren geht. Soll ein Haus also wirklich energieeffizient sein, muss es luftdicht konstruiert sein. Der für einen guten Wohnkomfort nötige Austausch der Raumluft wird in hocheffizient gedämmten Häusern vorzugsweise über eine Lüftungsanlage sicher gestellt, welche durch Wärmerückgewinnung sogar noch zusätzlich zur optimalen Ausnutzung der Heizenergie beiträgt. Wärmebrücken bilden die energetischen Schwachstellen in der Gebäudehülle. Sie drohen bei Bauteilanschlüssen, zum Beispiel von der Außenwand zu den Fenstern, zu Geschossdecken oder zum Dach und können den Heizwärmebedarf des gesamten Hauses um bis zu 25 Prozent nach oben treiben. Selbst eine einwandfreie Planung bedeutet noch kein wärmebrückenfreies Haus. Vielmehr sollte bei den Anschlussdetails besonders kritisch geprüft werden, ob die Qualität der Bauausführung mit den Plänen übereinstimmt. Hier kommt es auf Präzision an.

Vorteil Fertighaus: Präzision dank industrieller Vorfertigung

Hocheffizient gedämmte Außenwände sind der Schlüssel zum Plus-Energie-Haus. Dabei haben sich die mehrschichtig aufgebauten Wandkonstruktionen der Fertigbauweise als gute Voraussetzung für eine optimale Energiebilanz erwiesen. Hinzu kommt, dass die bis zu 12,50 Meter großen Wandelemente bei einem Fertighaus nicht bei Wind und Wetter auf der Baustelle errichtet, sondern geschützt in modernen Produktionsanlagen vorgefertigt werden. Computergestützte Maschinen garantieren die Passgenauigkeit der Elemente. Diese Präzision trägt entscheidend dazu bei, die bautechnischen Anforderungen an ein Plus-Energie-Haus zu erfüllen.

Pressemitteilung Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.

Quelle: Rosenheim24.de

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