015.09.1015.09.10|Bad Reichenhall|
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Bad Reichenhall - "Totholz lebt", "Nasse Füsse" und "Hier piept's" heißen die drei Stationen des neu eröffneten Naturerlebnisweges Marzoller Au. Da spielen nicht nur kleine Kinder...
Strahlend steckt Oberbürgermeister Herbert Lackner den Holz-Zaunkönig auf die Schautafel und schon singt er - der Vogel. "Hier piept's" ist die dritte Station des Naturerlebnisweges Marzoller Au. Dort sollen die Wanderer einen Eindruck von den Vogelsorten in der Au bekommen. In einem kleinen Holzunterstand befinden sich nicht nur Gucklöcher in die freie Natur, sondern auch Schautafeln zu den Tieren, die man dort findet.
"Die Marzoller Au ist ein Naherholungsgebiet von höchster Qualität und nun haben wir dort auch einen Beitrag zum sanften Tourismus", freut sich der Oberbürgermeister. Auch Landrat Georg Grabner ist zufrieden: "Es ist ein sehr sehr gelungenes Beispiel in einer einzigartigen Naturlandschaft."
Beispiel soll der Naturerlebnisweg für weitere LEADER-Projekte sein. Es ist das erste europäisch geförderte Projekt, das im Landkreis umgesetzt worden ist. Unterstützt noch dazu vom UNESCO-Biosphärenreservat Berchtesgadener Land. Deshalb musste die Stadt Bad Reichenhall von den knapp 50.000 Euro Investitionskosten für den Erlebnisweg nur knapp 7000 Euro übernehmen.
Jetzt gibt es an drei Stationen Informationen über das Leben in der Au. "Totholz lebt" zeigt welches Leben in einem langsam zerfallenden Baum steckt. Und "Nasse Füsse" lädt auch große Kinder zum Spielen mit Schleusen und Staudämmen ein. "Die Stationen sollen zum Mitfühlen, zum Miterleben einladen", betont Lackner. "Die Wanderer sollen nicht berieselt werden wie beim Fernsehschauen."
Christine Zigon
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